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21. Februar 2018

Eine Fanfiktion zu schreiben heißt im Grunde die Grundgeschichte zu kennen. Für mich war es mit meiner Digimon Geschichte nur ein wenig deutlich. Ich hatte bis jetzt nur die dritte Staffel richtig durchgeschaut und diese Stand immer im Schatten von den ersten beiden Staffeln, die miteinander verbunden waren. Aber was sollte ich dazu sagen? Ich mochte schon sehr früh die Dramatik und Digimon Tamers hatte sie einfach geboten im Gegensatz zu seinen Vorgängern. Klar gab es am Ende ein schönes, wenn auch gleich zu offenes Ende. Tot kam in der Serie auch vor und auch Depressionen und Traurigkeiten waren dabei gewesen. Und auch wenn das eine Mädchen aus der Serie den Status von Peache aus Mario hatte, so war sie doch einer meiner liebsten Charaktere: Jen Katou.



Das Mädchen mit den zwei Seiten!

Sie war mit ihrer Handpuppe doch leicht nervig und eine Spur zu fröhlich, aber nach dem Tod ihres Digimonpartners konnte man hinter der Fassade dieses Mädchens schauen. Und das war alles andere als lustig. Ihre Mutter war früh gestorben, eine andere Frau hatte diesen Platz eingenommen und mit dem Vater einen Sohn gezeugt. Für sie war das schon ein sehr großer Schock und wahrscheinlich verzieh sie ihrem Papa diesen "Verrat" nicht. Jen ist das Bild eines Mädchens mit zwei Gesichtern. Das eine fröhlich ausgelassen und immer gut gelaunt, dass andere traurig zurückgezogen und verraten. Und dann diese doch echt lustige und scheinbar durchschaubare Verbindung zu Takato Matsuki (im jap. Matsuda).

Eine erwiderte Zuneigung in Digimon

Der deutsche Synchronsprecher von Takato Konrad Bösherz hatte schon immer die perfekte Stimme für einen etwas schüchternen Jungen gehabt. Immerhin waren Yugi Muto und Romeo Montague zwei Charaktere, die auch eine gewisse Schüchternheit an den Tag zeigten und erst später richtig mutig wurden.
Jedenfalls war es genau wie in Digimon Adventures 02 mit Davis, der total in Kari verschossen war, auch mit Takato, der sehr viel für Jen empfand. Aber während Kari die Zuneigung von Davis nicht wahr nahm (oder gewollt ignorierte?), bekam Takato doch Erwiderungen.

Eindeutige Hinweise, dass die Beiden mehr waren als 'nur' Freunde

Es hatte sich schon beim Kartenslash gezeigt. Meiner Freundin damals, die mit mir das geschaut hatte, ist es nie aufgefallen, doch mir ist es gleich ins Auge gesprungen. Takato und Jen machen die gleichen Posén beim Kartenslash. Und da Takato der Erste war mit der Slashposé, hieß dies, dass Jen das von ihm abgeguckt hat. Der zweite Aspekt war, als aus ihrer Tasche Digimonkarten heraus fielen. Vorerst hatte sie gesagt, dass Digimon kindisch sei. Zuvor hatte sie Interesse gehabt Guilmon kennenzulernen und mein Gott, statt schreiend davon zu rennen (wie ich es getan hätte), rennt sie auf das Dinodigimon zu und bezeichnet es als 'süß' (diese Szene ist für mich der Lacher in Groß).
Welche Szene mir am meisten in den Sinn kam und die Verbindung zu den Beiden sehr offensichtlich zeigte (außer das Ende) war, als sie von D-Reaper ganz schön gefesselt wurde und auch Calumon nicht verschont wurde was das würgen anging. Sie hat in ihrer Verzweiflung um Hilfe geschrien und hat dabei nach Takato gerufen, der aus unerklärlichen Gründen dies gehört hatte.
Der schönste Moment war, als er sie im Arm hatte und sie sich gegenseitig gestanden, dass sie sich vermisst haben. Sie sind 10, aber das geht etwas mehr über Schwärmerei heraus. Und ich bleibe dabei!

Aber wieso erzähle ich das alles?

Ganz einfach, weil ich in fanfiktion.de kaum eine Geschichte zu den Beiden gefunden hatte. Nur eine, bei der die Zwei im Fluss wateten und Takato mit etwas naja nicht jugendfreies konfrontiert wird (der Arme). Mit Kurzgeschichten hatte es angefangen, um mich warm zu schreiben und dann wurde es zu einer Serie, ungeplant natürlich. Ich habe im Jahr 2018 das dritte Buch angefangen. Die anderen beiden Bücher beinhalten ca. 40 Kapitel. Ziemlich gigantisch und auch wenn ich total dramatisiere und ihre Beziehung etwas überspiele (bei der Takato was Liebeleien angeht echt ziemlich schüchtern herüber kommt), ich liebe es. Und zwar so sehr, dass ich Bilder von den Beiden zeichne (ja auch nicht ganz jugendfreie Bilder, aber da sind sie schon älter. Demnach geht es in Ordnung).

Doch was bezwecke ich damit?

Erst einmal will ich etwas erschaffen, dass ich den beiden Figuren gewünscht hatte: Eine Beziehung und dann ein gutes Ende. Dann wollte ich dem Charakter Jen einen Digimonpartner geben. Wie man in dem Bild sieht, ist der neue Partner eindeutig. Ich finde Calumon hatte zu Jen schon immer besser gepasst als Leomon. Leomon war das Digimon, dass Jen die Reife gab, mehr nicht.
Und zu guter Letzt wollte ich Jens Charakter mehr Seiten aufzeigen und ihre Vergangenheit weiter ausarbeiten, die nicht so rosig verlaufen war wie die von Takato.
Deshalb habe ich diese Bücher geschaffen und obwohl ich nach Buch 2 fertig abschließen wollte, hatte ich die Idee für was ganz großes, dass beide sehr auf die Probe stellt und das nicht nur mit der Beziehung.
Aber ich rede zu viel. Unter fanfiktion.de findet ihr unter den Digimon Geschichten mit dem Suchwort Conjunct das erste Buch. Ich gebe zu ich habe was Rechtschreibung angeht mehr als geschludert, doch es ist kein Werk, dass ich verkaufen werde. Man sollte es nur genießen, als eine Art Fanshoujo, mehr nicht.

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