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2. Februar 2018


Schreiben kann manchmal echt befreiend sein. Damals in der Schule hatte ich das Schreiben so sehr gehasst, dass ich es als Qual empfunden habe. Klar, man musste ja auch einen Aufsatz schreiben, schriftlich über ein Thema berichten, dass keinen interessiert. Selbst die Nacherzählung war für mich als Kind furchtbar gewesen.
Heute besteht mein Alltag nur aus Schreiben. Ich schreibe Geschichten, schreibe etwas für Menschen, schreibe meine Meinung und schreibe Gedichte. Das Schreiben wurde für mich die große Liebe. Schreiben befreit mich und gibt mir ein Gefühl der Vollkommenheit. Es ist schwer dies richtig genau zu befreien, aber wenn ich etwas geschrieben habe, fühle ich mich gut, egal ob ich gesundheitlich fit bin oder nicht. Mir das Schreiben zu verbieten ist für mich gleichzustellen mir das Atmen zu verbieten.

Doch woher kam diese feurige Leidenschaft?

Sie begann mit den Worten Once upon a time...

Klingt komisch, aber ich habe sehr früh angefangen Märchen zu schreiben. Sie waren weder gut noch schlecht, aber ich habe meine Fantasie ausgelebt. Prinzessinnen, Prinzen, Ritter, Drachen, Hexen und Räuber gehörten in meine Welt dazu und ich habe dazu immer was geschrieben. Es war zwar nichts großes dabei gewesen und niemand außer mir hatte sie gelesen, aber sie haben mir gefallen. Heute würde ich bei der schlechten Grammatik und Rechtschreibung (ja es geht noch schlimmer) vor Scharm die Texte wegsperren und nie wieder anrühren, aber ich habe nicht aufgegeben und einen eigenen Schreibstil entwickelt. Er wurde verfeinert durch vieles Lesen in Büchern und zuhören von Hörspielen und Hörbücher. 
Märchen haben einen besonderen Platz in meinem Herzen und ich lese auch heute noch gerne Märchen für Kinder.

...und gehen über zu einer richtig langen Geschichte

Dann geschah es, dass ich Geschichten für das Rollenspiel schrieb, bei dem ich dabei war. Das waren die Anfänge von Eldrâren gewesen (Hier klicken, um zu lesen, was Eldrâren ist). Da ich diese Geschichte mit Menschen verbinde, die ich über alles Liebe, wollte ich, dass die Geschichte eine Qualität bekam, die der Freundschaft und Liebe gerecht wurde. So reflektierte ich den Inhalt immer wieder und das bis heute. Ich erweiterte meinen Wortschatz, las einige komplizierte Bücher und verwendete oft Synonyme für ein alltägliches Wort, um den Satz ein wenig aufzupeppen. Mit Briefbüchern schrieb ich in den Pausen auf meiner Schule zusammen mit einer guten Freundin von mir. Jeder Tag war für mich ein reines Vergnügen und die Dialoge so absurd sie auch waren, sie hatten ihren Scharm und bringen mich auch heute noch zum Lachen.

Das Schreiben wurde für mich zum Teil meines Lebens

Jetzt sitze ich auf meinem Stuhl neben mir ein Glas Cola in der Hand und muss zugeben, dass ich heute nur geschrieben habe. Sei es an einer Geschichte, sei es dieser Blogeintrag oder gar einen Text, um einige Personen glücklich zu machen. Und während meine Tasten die Wörter auf dem Bildschirm erscheinen ließen, merke ich, dass es mich glücklich macht. Das ich fast gar nicht mehr aufhören kann. Solch ein Gefühl ist sehr positiv und ich möchte es gerne mit vielen Leuten teilen.

Was ist mit euch?

Das interessiert mich sehr! Schreibt ihr auch gerne und vor allem viel? Oder mögt ihr andere Dinge und das Schreiben ist für euch eine Qual? Lasst mir gerne einen Kommentar dazu da. 

One Response so far.

  1. Julia says:

    Ich lebe vom Schreiben. So sehr, dass mir zum Hobbyschreiben in Form von Songtexten und Co. oft die (kreative) Energie fehlt am Ende eines Tages. Aber auch ich hab sehr früh mit Gedichten angefangen, Tagebuch (also das analoge noch, damals gabs noch kein Internet, von Blogs ganz zu schweigen ... mein Gott, ich bin alt^^) und Kurzgeschichten. Ich kann mich schriftlich oft besser ausdrücken als mit gesprochenen Worten. Daher war der weitere Werdegang irgendwie vorhersehbar: Linguistikstudium, Verlagsredakteurin, Online-Redakteurin.... Man wird sehen, wohin die Straße weiterführt. Aber ich hab da so ne latente Ahnung. ;) Viel Spaß weiterhin beim Schreiben! Julia

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