Über den Blog

Willkommen auf meinem kleinen kreativen Blog. Hier schreibe ich über meine laufenden Projekte, teile mit euch meine Erfahrungen in gewissen Bereichen und gebe auch Empfehlungen weiter. Neben dem ganzen Gequassel von mir gibt es noch zusätzlich viele Tutorials zu Webseitengestaltung, Zeichnen, Youtubekanal und Schreiben.

Profil

Name: KariFumiko
Andere Namen: Annis6, Marianne Sergov
Gamenames: Annis6, MarikoSeireki


Eine junge Frau mit vielen Hobbies, die ihr was bedeuten.

31. Januar 2018

[Games] - Sea of Thieves

Moin moin ihr Hobby-Piraten und herzlich willkommen zu meinem kleinen aber entspannten Einblick in die Closed Beta von Sea of Thieves. In der Zeit vom 24.01. bis zum 29.01.2018 (inkl. Verlängerung bis 31.01.2018) hatten alle Freibeuter die sich bis zum 1.12.17 rechtzeitig registriert oder ihre hart erbeuteten Taler für die Vorbestellung zusammen gekratzt haben, die Möglichkeit, das kommende Action-Adventure aus dem Hause Rare ausgiebig zutesten. Ich selber habe mir ebenfalls meine Augenklappe umgeschnallt, mein Kopftuch aufgesetzt und meinen Säbel gewetzt, um mich in das wilde Leben eines Piraten zu stürzen. Wie es mir dabei ging und ob ich gegen die Seekrankheit resistent war, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Exklusives Bildmaterial aus der Closed Beta

Bevor ich jedoch beginne aus dem Nähkästchen zu plaudern, möchte ich ganz kurz erwähnen, dass ich hier aus Sicht des Single-Player erzähle und somit das Zusammenspiel mit weiteren unerschrockenen Helden der Weltmeere nicht wirklich bewerte.

Zu Beginn war ich dann doch ein wenig überrascht, als mein Abenteuer nicht etwa auf einem Schiff oder einer einzelnen kleinen und leeren Insel startete, sondern ich stattdessen, zumindest anfangs, ganz nüchtern in der Taverne, auf einem der vielen Außenposten, zu mir kam. Völlig planlos ob der Steuerung und meines Ziels, erforschte ich zunächst die wenigen Optionen welche die Beta für mich bereit hielt und machte mich mit der Steuerung des Spiels vertraut. Kaum hatte ich jedoch herausgefunden, wie ich mich mit meinem Krug bewaffnen konnte, gab es im wahrsten Sinne kein Halten mehr und einige tiefe Züge später schwankte ich bereits deutlich benebelt aus der Taverne in Richtung des erst besten Händlers der sich auf der Insel finden ließ. Hier stellte sich heraus, dass dieser trotz meiner argen Koordinationsprobleme gewillt war, mir die erste Schatzkarte völlig kostenlos zu überlassen. Extrem verblüfft von dieser Freundlichkeit klärte sich so langsam aber sicher mein Blick, sodass ich im Folgenden die restliche Insel problemlos in Augenschein nehmen konnte. Abgesehen von ein paar Händlern die mir Ihre viel zu teuren Klamotten und Ausrüstungsgegenstände andrehen wollten, gab es jedoch nicht viel zu erkunden, sodass ich mich relativ schnell in Richtung meines Schiffs begab. Dieses lag zum Glück, vollkommen professionell verankert vor der Insel und ich konnte mich zunächst in Ruhe an Board umsehen und mich mit allem vertraut machen.
Nachdem die Grundlagen soweit geklärt waren stellte sich jedoch im Anschluss direkt die Frage, wo finde ich nun den Schatz der zuvor erworbenen Karte. Nach einigem hin und her, wurde mir dies jedoch nicht wirklich klar, sodass ich zunächst eine vielversprechende Insel mit dem Namen „Lost Gold Fort“ in der Nähe ansteuerte. An dieser Stelle möchte ich nur kurz erwähnen, dass diese Ihrem Namen in keiner Weise gerecht wurde und ich letztendlich ohne ein Stück Gold auf mein Schiff zurückkehrte. Als kleine Zwischenanekdote sollte hier jedoch noch angemerkt werden, dass mein kleiner Kreuzer beim Anfahren an die Insel,mit dieser, kollidierte und sank. Jedoch war ich dank eines freundlichen Meermenschen ziemlich schnell wieder im Besitz eines fahrtüchtigen Wassergefährts.
Nach dieser eher unbefriedigenden Erfahrung setzte ich nun alles daran herauszufinden, wie ich die eingangs erwähnte Schatzkarte aufrufen konnte und ja es gelang mir tatsächlich nach einem erneuten Blick in die Controllersteuerung. Allerdings ergab sich sogleich die nächste Schwierigkeit, denn nun nachdem ich den Umriss der Schatzinsel deutlich vor mir sehen konnte galt es diese auf der großen Übersichtskarte, welche sich auf meinem Schiff befand, zu finden. Wie ihr euch sicher denken könnt, handelte es sich hier nicht um eine große und markante Insel, nein ein kleines und erst im maximalen Zoom erkennbares Eiland sollte mein Ziel sein.  Also gut, Insel auf der Karte markieren und los geht’s. Naja gut ganz so schnell dann auch wieder nicht, denn wie bereits beim ersten Mal galt es zunächst den Anker zu lichten, die Segel zu setzen und diese im richtigen Winkel auszurichten, bevor im Anschluss das Steuerrad in die Hand genommen werden konnte, um Kurs auf den Schatz zu nehmen.
Glücklicherweise hatte die See Erbarmen mit mir und geleitete mich ruhigen Gewässers zu meinem Ziel. Dort angekommen wartete jedoch bereits die nächste Überraschung auf mich. War eigentlich geplant kurz von Board meines Schiffes zu springen, den Schatz auszugraben, um dann wieder zu verschwinden, wurde ich hier eines besseren belehrt, denn die Insel wurde von ein paar fiesen Skeletten mit Schwertern bewacht. Ein Glück waren diese Gegner nicht allzu clever, sodass ich sie recht schnell zu einem Haufen Knochen zusammenfalten konnte. Nach dieser kleinen Aufregung wurde es dann jedoch Zeit die Schatzkarte erneut zu studieren, um den genauen Standort des Schatzes, welcher in typischer Piratenmanier mit einem Kreuz versehen war zu bergen.  Raus mit der Schaufel und graben lautete letztendlich die Devise und bereits mit dem ersten Spatenstich hört ich das wundervolle Geräusch welches mir mitteilte, dass meine Suche erfolgreich war. Hatte ich hier jedoch davon geträumt die Kiste direkt vor Ort zu öffnen, um mir ihren wundervollen Inhalt unter den Nagel zu reisen, wurde ich erneut enttäuscht, da ich diese lediglich auf mein Schiff verfrachten konnte, um sie dann im Anschluss beim nächsten Außenposten an den Schatzkartenhändler gegen eine gewisse Summe Gold einzutauschen. Diese wiederum ermöglichte es mir im Anschluss mich mit einer von zwei weiteren Schatzkarten oder einem günstigen Ausrüstungsgegenstand auszustatten. Glücklicherweise stand auch erneut eine kostenlose Karte beim Goldhändler zur Auswahl bereit.

Letztendlich umfasste die Closed Beta von Sea of Thieves fünf verschiedene Schatzkarten die unterschiedlich viel kosteten. Umso mehr für eine Karte ausgegeben werden musste, umso mehr Inhalt umfasste die Schatzsuche und umso mehr Kisten konnten bis zu deren vollständigen Erledigung ausgebuddelt werden. Weiterhin stand den Spielern eine 26 x 26 Felder große Karte zur Verfügung, die mit jeder Menge kleinen und großen Inseln gespickt war und zum Erkunden einluden. Hinzu kam eine begrenzte Auswahl an optischen Gegenständen beim Klamotten- und Ausrüstungshändler die mit genug Gold erworben werden konnten. Neben der Möglichkeit die Beta alleine zu spielen, gab es die Möglichkeit als kleine Crew (2 Leute) oder als große Crew (4 Leute) zu segeln.

Nachdem ich einige Stunden, sowohl für mein Let`s Play (hier) als auch für meinen Livestream (hier) mit der Closed Beta verbracht habe, bin ich letztendlich geteilter Meinung, was ich vom Piratenspiel aus dem Hause Rare halten soll. Zum einen macht es durchaus Spaß als Freibeuter über die Weltmeere zu schippern und auf Schatzsuche zu gehen und zum anderen kann ich nicht wirklich sagen ob das Endgame wirklich genug Inhalt bieten wird, um die Spieler langfristig an das Spiel zu binden. Was jedoch ganz klar erkennbar ist und vor allem auf dem Schiff deutlich wird, ist die Multiplayerlastigkeit welche mit dem Spiel einher kommt. Denn als Kaptain, Steuermann, Navigator, Schütze, etc. in Personalunion kommt man auf offener See teilweise ganz schön an seine Grenzen. Hier ist eine funktionierende Crew das A und O, denn eines darf auf keinen Fall vergessen werden, man ist nicht der einzige Pirat da draußen, überall lauern andere Freibeuter die nur darauf aus sind, das Schiff eines einsamen Wolfs zu entern oder zu versenken und als Einzelner hat man hier vermutlich kaum eine Chance sich am Ende des Tages ordentlich zu wehren.