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[Pokédraw] You are a Prisoner just like me


Name: You are a Prisoner just like me
Art: Szene in der Story (Kapitel 2)
Personen: Katarina Brooks & Arktos
Gezeichnet mit: Wacom 24 HD Cintiq
Kommentar: Die Skizze zu diesem Bild ist auf der Arbeit entstanden, als wenig los war. Ich war erstaunt, dass die Skizze schon so gut war, dass man an dem Linen nicht viel ändern musste. Die Szene stammte aus dem zweiten Kapitel, bei dem Katarina Arktos streichelt und sich mit dem Pokémon identifizieren kann, was Gefangenschaft angeht, denn sie fühlt sich in ihrer Stadt auch eingesperrt. Ich finde das Bild gut gelungen, wobei Arktos auf dem Bild viel zu klein geraten war. Aber naja was Größe angeht nimmt Game Freak es nicht so genau oder?

[Pokédraw Story] - Kapitel 2: Verbannung


Video: https://www.youtube.com/watch?v=l7GlAEu_oV4&t=1219s
Der heißeste Tag des Jahres war angebrochen und ich spürte den Schweiß am ganzen Körper. Mein Schlafanzug, mehr eher ein Nachthemd, klebte förmlich an meiner Haut. Die Haare standen ab, feucht als kämen sie aus der Dusche und wurden nur angeföhnt. Ich strich mir kurz durchs Haar, ehe mein Blick auf die Uhr fiel. Es war kurz nach acht.
‚Verflucht!‘, dachte ich und war schon auf den Beinen. Von unten hörte ich meine Mutter, wie sie nach mir rief, nein eher brüllte. Um neun Uhr begann die Versammlung am Rathaus an dem jeder gesunde Bürger teilnehmen musste, auch ich, denn ich sah eher weniger totsterbenskrank aus wie manch andere. Bei dieser Versammlung wurden die Ereignisse der Woche wiederholt und die Pokémon der Reichen zogen irgendeine vorher festgelegte Show vor. Immer schön vor den Anderen angeben. Das konnten sie sehr gut.
Nach einer halben Stunde war ich gewaschen und angezogen. Ich band mir die Haare zu einem Zopf, damit Mutter nicht sah, dass ich sie nicht so gut durchgekämmt hatte, wie sie es sich vorstellte und lief an ihr vorbei ins Freie. Meine Güte war es heiß. Ich wollte wieder gerne den Rückzug ins Haus antreten, als meine Mutter mich weiter nach vorne schob und es fertig brachte mir dabei einen Hut aufzusetzen. Er ließ mich richtig doof aussehen, doch als ich anstalten machte ihn abzusetzen, strafte mich meiner Mama mit einem bösen Blick. Mürrisch setzte ich mich in Bewegung. Am Rathaus warteten schon alle Bewohner der Stadt Little Town und sahen gebannt zu der Bühne hinauf. Der Bürgermeister ein bulliger Mann mit einer Glatze und einen riesigen Schnauzer vor dem Mund nahm das Mikrofon in die Hand und begrüßte die Leute. Ich konnte den Bürgermeister eigentlich gut leiden, doch sein Nachwuchs war mir ein Dorn im Auge, denn dies war meine Feindin Judy. Diese stand ein wenig weg von ihrem Vater und hatte dabei ein blütenweißes mit Verzierung bedecktes Kleid an, das sie wie eine Prinzessin wirken ließ. Sie lächelte, zeigte dabei ihre strahlenden Zähne, während einige Jungen gut drei Meter neben mir sie schmachtend ansahen. Bei diesem Anblick wandte ich mich schaudernd ab.
Plötzlich tippte mich jemand an die Schulter und ich fuhr erschrocken herum. Ein Junge aus meiner Klasse, gut zwei Zentimeter kleiner als ich mit grünen dichten Haaren und blauen Augen lächelte mich so breit an, als wäre es das Schönste so ein missmutiges und miesgelauntes Gesicht anzusehen, welches meines gerade abbildete.
„Hallo Katarina“, sagte er mit seiner im Stimmbruch liegenden Stimme.
„Hi, Yoshitaka“, sagte ich langsam und wollte mich von ihm wegdrehen.
Nicht das ich etwas gegen diesen Jungen hätte. Er war einer der wenigen Jungen, die Judy nicht nachliefen oder sie gar anbeteten. Im Gegenteil er fand sie langweilig, wie er mir einst gestanden hatte, da er sie viel zu mädchenhaft und zickig fand. So und nun kam die Frage: Auf welches Mädchen stand er stattdessen? Richtig – mich…
Öfter als einmal hatte ich ihn beobachtet, wie er mir nach der Schule nachlief und mir oft zugeschaut hatte, wenn ich mit unserem Giflor trainieren musste. Denn er war auch einer der Wenigen in der Stadt, der Pokémon eher interessant fand, statt gefährlich. Das klang alles schön, doch ich fand Yoshitakas unbeholfene und kindliche Art abstoßend, weshalb ich ihm keine Motivation gab, dass ich seine Zuneigung erwiderte.
Während der Bürgermeister von dem Turnier und dessen Sieger berichtete, dass vor einigen Tagen stattgefunden hatte, tippte Yoshitaka mir auf die Schulter.
„Schau mal da drüben“, flüsterte er und zeigte auf etwas Großes kastenförmiges, dass mit einem weißen Tuch abgedeckt wurde. Eine Silhouette von etwas Großem war zu erkennen und ich hob verdutzt die Augenbrauen hoch.
„Was das wohl sein mochte?“, fragte Yoshitaka gespannt und ich zuckte die Achseln.
„Vielleicht ein Pokémon. Etwas langweiliges wie letztes Mal, bei dem sie eine Horde Ratzfratz gefangen hatten“, erwiderte ich gelangweilt.
„Meinst du Letztens, bei denen diese Dinger ausgebrochen und Judys blaues Kleid zerbissen hatten, weil sie dachten, es sei eine große Sinelbeere?“, fragte er kichernd und ich biss mir auf die Lippen, um nicht loszulachen.
Einmal hatte die Stadt ein Nest voller Ratzfratz gefunden und eingefangen. Das Ganze hatte mehrere Tage gedauert bis alle in Käfige gesperrt waren. Bei der Versammlung wurden diese lilaweißfarbigen Ratzfratz mit ihren Beissern präsentiert. An dem Tag hatte Judy ein blaues Kleid an in einer Farbe, die sehr einer Sinelbeere erinnerte. Dadurch, dass sie einen Haarreif mit einer grünen Schleife dazu trug, wurde die Ähnlichkeit noch mehr gestärkt. Judy wollte ein Ratzfratz behalten und hatte einem Wärter befohlen eines heraus zuholen. Der Typ hatte sich sehr dumm angestellt und alle Ratzfratz waren ausgebrochen und waren auf die hilflose Judy zugestürmt und hatten ihr Kleid völlig zerbissen. Danach waren sie geflohen. Jedes Mal, wenn Judy mich ärgerte, erinnerte ich sie genüsslich an dieses Ereignis, während ich das Ganze mit einem spitzbübischen Lächeln noch aufwertete. Sie hingegen wurde zornig und lief jedes Mal rot an vor Wut.
Wir beide lachten leise in uns herein, als der Bürgermeister um Aufmerksamkeit bat und die gesamte Menge verstummte. Das kastenartige Gebilde wurde mit einem Wagen auf die Bühne geschoben und während alle gebannt darauf sahen, erklärte der Bürgermeister, dass die Cyro GmbH kürzlich auf dem Gletscher war, der einige Meilen hinter unserer Stadt war und über unser „idyllisches Städtchen“ wachte. Sie wollten nur das Klima abmessen, als ein Pokémon sie angegriffen und dadurch Lawinen ausgelöst hatte. Dadurch hatten sie zurückgeschlagen und das Pokémon eingesperrt. Bei diesen Worten entfernte der Bürgermeister das Tuch und gaben den Blick zu einem großen Vogel, dessen Gefieder Eisblau waren, der Bauch weiß wie der reinste Schnee und sein Schnabel eher die Farbe von Matschschnee hatte. Die roten Augen dieses Wesens blickten scharf die erstaunten Bewohner an, eher es einen lauten Schrei vernehmen ließ, trotz verbundenen Schnabels.
„Arktos“, hörte ich neben mir Yoshitaka flüstern, der mit großen Augen den Vogel beobachtet.
„Ark… wer?“, wiederholte ich verwirrt.
„Arktos. Das legendäre Eisvogelpokémon“, flüsterte er in einer geheimnisvollen Stimme, „ich dachte, die wären ausgestorben.“
Das dachte ich auch und zwar bei vielen legendären Pokémon. Von ihnen sah man gar nichts mehr, die Hüter der Pokémon, die zusammen mit Menschen einst das Bündnis gesponnen hatten und dann in einer dunklen Epoche alle verschwunden waren. Hier und jetzt eins zu sehen, war doch sehr interessant. Jedoch war es für die restlichen Bewohner eher abschreckend, denn viele jaulten auf und schrien  bei dem Anblick. Sie dachten wirklich, dass dies ein böses Omen war. Das Vogelpokémon mit dem Namen Arktos schüttelte sein Gefieder und versuchte die Ketten loszuwerden, die seinen Schnabel zuhielt. Es war eine gute Vorsichtsmaßnahme es anzuketten, sonst würde es eine mächtige Eisattacke starten.
Der Bürgermeister beschwichtigte, dass Arktos nicht lang blieb und dass die Einwohner keine Angst zu haben brauchten. Erleichterung. Diese Ansage beruhigte viele. Mich machte es eher neugierig, wohin das Pokémon gebracht wurde und als sich die Versammlung auflöste, blieb ich mit Yoshitaka dort, um den Pokémon aus der Nähe zu betrachten. Ich nahm meinen Hut ab und stopfte diese in die Tasche an meinem Gürtel. Vorsichtig ging ich an den Käfig und behielt das Pokémon stets im Blick. Auch wenn es mich nicht angreifen konnte, ich spürte dennoch die Macht, die es ausstrahlte und mir dabei eine Gänsehaut verpasste. Es windete sich und wollte mit seinen Krallen angreifen, als ich mich spontan, wie einer Diener vor seiner Königin, verbeugte. Das Wesen erstarrte in seiner Bewegung und klappte nach einigen zögern die Flügel zusammen. Ich erinnerte mich noch dunkel an die Worte meines Vaters, wie er einst sagte, dass man bei der Begegnung mit einem legendären Pokémon würde- und respektvoll umgehen musste. Dies waren majestätische Geschöpfe und demnach gehörte eine anständige Verbeugung zum guten Ton. Ich hob leicht den Kopf und wirkte verblüfft, als Arktos sein Haupt nach unten neigte und mit einem leisen ja fast hilflosen Fiepen mich grüßte. Ich hob die Hand und hörte Yoshitakas Rufe nicht, der mich davon abhalten wollte, dass Pokémon anzufassen. Ich musste vorsichtig sein, denn der Käfig stand unter Strom und ich würde es riskieren einen Schlag zu bekommen, sollte meine Haut mit dem Metall in Berührung kommen. Es war alles sehr gefährlich, doch ich wollte wissen, ob sein Gefieder so kalt war wie Eis und doch eine friedliche Wärme verströmte. Das Arktos zögerte, doch bald lehnte es den Kopf an meine Hand und schmiegte sich leicht daran. Die Berührung war eisig, doch das war nicht, was mich erstarren ließ. Ich spürte Liebe und Sehnsucht. Das Pokémon wollte weg. Ich ging in die Hocke und betrachtete es seitlich von oben. Konnte es ein Weibchen sein? Hatte es in seinem Nest Eier? Legendäre Pokémon konnten keine Eier vorlegen, jedenfalls die Meisten nicht, aber für Arktos konnte es vorstellbar sein.
„Du sitzt auch in einem Käfig. Genau wie ich“, seufzte ich und lehnte mich gegen das Gitter. Der Vögel ließ ein gedämpftes Fiepen von sich. Zustimmung. Das Leben war einfach nicht gerecht.
„Hey was machst du da?“, rief eine vertraute Stimme und ich fuhr herum. Judy betrat die Bühne, begleitet von ihrem Schwarm an Jungs und ihren kichernden Freundinnen. Die hatte mir nur gefehlt.
„Wonach sieht es denn aus?“, fragte ich und strich noch ein aller letztes Mal über Arktos Gefieder ehe ich mich ganz Judy zu wandte.
„Finger Weg von meinem neuen Pokémon“, drohte sie und ich hob verwundert die Augenbrauen hoch. Ihr neues Pokémon? Mitleidig blickte ich nochmal zu Arktos. Ich konnte mir die vielen Schleifen vorstellen, die dieses verwöhnte Ding an diesem Eisvogelpokémon band und mir wurde schlecht.
„Ich wollte schon immer mal ein legendäres Pokémon besitzen“, sagte Judy schämisch, „mit diesem Pokémon schaffe ich es bestimmt die Turniere zu gewinnen und euer lächerliches Giflor endgültig zu zermatschen.“
Gelächter der Anderen. Meine Ohren wurden rot vor Zorn und würden diese Jungs nicht neben ihr stehen, wie lebende Schutzmauern, ich hätte sie angegriffen und ihr hübsches Gesicht zerkratzt. Das Mädchen verdiente ab und an wirklich eine Ohrfeige, die ihr das Blut gefrieren ließ.
„Wie willst du so ein Pokémon kontrollieren?“, fragte Yoshitaka aufgebracht, „wenn du nicht aufpasst, setzt es die ganze Stadt unter einer dicken Schicht Eis.

„Ach sei still“, fauchte Judy und trat zu mir nach vorne. Sie schubste mich zur Seite und holte aus ihrer Tasche einen Schlüssel hervor.
„NEIN!“, schrien Yoshitaka und ich gleichzeitig, doch kaum hatte Judy den Schlüssel umgedreht und die Tür geöffnet, hörte auch der Strom auf zu fließen, den Arktos bandte. Das Pokémon nutzte seine Chance und attackierte sie mit dem Schnabel und warf sie mit einem Flügelschlag zu Boden. Mehrmals windete sich das Pokémon, ehe es aus dem Käfig hervortrat, mächtig und mit einer eisigen Gefahr, die ich tief in meinen Knochen spürte. Langsam trat es auf mich zu und ich kniff mir erschrocken die Augen zusammen, doch ich spürte nur einen weichen Kopf, der sich gegen meine Wangen schmiegte, ehe ich das Klirren von Ketten hörte und das riesige Arktos einen lauten Schrei ausstieß. Mit bloßer Kraft hatte es die Ketten durchtrennt und ich sah wie Arktos durch seinen Flügelschlag die Luft gefrieren ließ und sogleich fiel ein Schneesturm über unsere Stadt und das Mitten im Sommer. In diesen Moment öffnete es den Schnabel und ein eisiger Strahl schoss heraus und ließ die Straßen gefrieren.
„Eisstrahl!“, rief Yoshitaka hervor, „wenn es Blizzard einsetzt können wir einen Monat mit Schneekratzen beschäftigt sein!“
Klasse einen Monat Schneekratzen in den Ferien. Was Besseres gab es nicht oder? Mühevoll erhob ich mich, während sich die Kälte in meinen Knochen langsam absetzte. Ich hob beide Hände hoch und winkte, um Arktos Aufmerksamkeit zu bekommen.
„LASS DAS!“, schrie ich und das Wesen blickte zu mir herab, „das reicht! Hau lieber ab und komme nicht mehr hier in die Nähe. Wenn du das nächste Mal gefangen wirst, könnte das wirklich für immer sein!“
Das Pokémon zögerte, doch da hörte es die Einwohner, die schnell auf dem Rathausplatz zu rannten mit Pokémon im Schlepptau. Wieder ertönte ein lauter Schrei und das Pokémon flog hoch in die Luft und verschwand in Richtung Wald, nicht ohnehin zu kommen, die ganze Gegend einzufrieren.
Der Bürgermeister war als Erstes bei uns und beugte sich über seine verletzte Tochter. Meine Mutter war schneller bei mir als ich schauen konnte und überreichte mir eine dicke Daunenjacke. Hektisch und besorgt wie sie nun einmal war, wollte sie wissen, was vorgefallen war. Das wollte der Bürgermeister auch wissen und sah verärgert zu den Freundinnen und Verehrern seiner Tochter hinüber.
„S-sie“, stammelte Judy plötzlich und öffnete die Augen.
„Wer sie?“, fragte ihr Vater besorgt, „Engelchen erzähl es mir. Wer war es?“
Als hätte ich es geahnt zeigte sie mit ihrer zitternden Hand auf mich. Ich war wie vom Donner gerührt. Erst befreite sie das gefährliche Pokémon, das unsere Stadt unter einer dicken Schicht Eis bedeckte und dann besaß sie die Frechheit mir die Schuld zu geben! Ehe ich meine Stimme fand, befreite sich Yoshitaka aus den Umarmungen seiner Mutter und trat vor.
„Das ist gelogen! Judy hatte den Schlüssel in der Hand und hatte den Käfig aufgemacht“, sagte er sachlich, „Katarina hat nichts getan. Ich habe es selbst gesehen.“
„Daddy“, fing Judy an zu wimmern, „er lügt! Ich weiß es, denn immerhin ist er doch schon von klein auf in Katarina verliebt! Er deckt sie!“
Wie gerne hätte ich ihr ein Stück Eis in den Mund gestopft nur damit sie die Klappe hielt. Ich spürte die Blicke in meinem Nacken, hörte wie die Glaubwürdigkeit von Yoshitakas Worten immer weiter schwindet, da er durch seine Zuneigung gegenüber mir voreingenommen war. Wer würde nicht seine große Liebe decken? Yoshitaka war sprachlos und sofort wurde er rot im Gesicht. Ich konnte den leicht triumphierenden Blick Judys sehen, auch wenn sie immer noch eine ängstliche Miene aufzog. Da kam Yoshitakas Mutter zu ihm und ich hörte sie keifen, dass sie mit ihrem Sohnemann ein paar Dinge klären musste.
„Warum sollte ich Artkos befreien?“, fragte ich mit fester Stimme.
„Wir haben gesehen, wie du am Käfig standst und dich vor diesem Wesen verbeugt hattest. Du hattest es sogar angefasst!“, rief einer der Verehrer Judys und zustimmendes Gemurmel machte die Runde.
„Aber… woher verdammt nochmal sollte ich den Schlüssel haben?“, fragte ich nun.
„Du hast ihn gestohlen!“, zischte Judy wütend, „wir haben es alle gesehen. Deshalb sind wir dir gefolgt und wollten dich daran hindern. Ich versuchte dich flehend abzuhalten, doch du hast mich weggestoßen und dann… dann“
Das Letzte ging in einem theatralischen Schluchzen unter. Ich war gelähmt vor lauter Zorn. Sie ließ mich als die Schuldige da stellen, damit sie ungeschoren davonkam. Meine Wangen brannten vor Zorn.
„Das ist doch…“, begann ich, doch ich verstummte, als ich in die Gesichter der Einwohner sah, deren Blicke alles sagten, was ich wissen musste.
Wie sie mich alle wütend anstarrten und so leicht alles glaubten, was Miss Lügnerin sagte. Sie alle glaubten, ich hätte Arktos befreit und nicht sie. Wütend wollte ich protestieren, erklären, dass ich nichts damit zu tun hatte, als ich einen Brocken festes Eis ins Gesicht bekam und plötzlich Blut über mein Gesicht lief. Einige Jungen aus meiner Klasse bewarfen mich mit Schnee und Eis.
„VERSCHWINDE!“, schrien sie und die Erwachsenen stimmten mit ein. Erschrocken und den Tränen nah sah ich zu jedem einzelnen, die mich wütend anfunkelten. Judy gackerte leise und erfreute sich über das Unglück, dass sie mir beschert hatte. Einzig und allein meine Mutter wirkte beunruhigt und voller Sorge, ebenso Yoshitaka, der von seiner Mutter und seinen Vater, einen Typen gut zwei Meter groß, festgehalten wurde. Ich konnte die Menge nicht umstimmen. Das war der Nachteil, wenn man das schwarze Schaf in dieser Stadt war und man sich von Vorurteilen verleiten ließ, dass dieses Gör nur Unfug im Kopf hatte.
„Wisst ihr, ich habe eines erkannt, was Arktos und ich gemeinsam haben. Wir beide haben uns eingesperrt und verlassen gefühlt. Und ich glaube, ich werde Arktos nachmachen“, rief ich aus, nachdem ich eingesehen hatte, dass Reden zwecklos war. Also entschloss ich mich das zu machen, was ich am besten konnte: Auf Sturr schalten.
Ich lief genau auf die Einwohner zu, welche sofort den Weg freimachten, als sei ich eine Krankheit oder dergleichen. Ich drehte mich kurz zur Tribüne um und blickte in die Augen des verwunderten Bürgermeisters. Meine Worte purzelten hervor, ehe ich darüber ausführlich nachgedacht hatte.
„Sorgen Sie dafür, dass das Tor geöffnet wird. Ehe die Sonne aufgeht werde ich hier verschwunden sein", sagte ich mit kalter Stimme.  Er wollte den Mund öffnen, um zu protestieren, doch da hatte ich mich schon von ihm abgewandt und war meines Weges nach Hause gelaufen, dass Getuschel hinter mir noch nach mehreren Metern zu hören.

Im Zimmer holte ich aus meinem Schrank einen Reiserucksack und meine kleine Handtasche, die ich mit Klamotten und Essen fülle, bis nichts mehr hineinpasste. Ich verdrängte den Gedanken, dass diese Entscheidung nicht die Beste war, aber ich wollte nicht kneifen und außerdem war es die Chance diesem langweiligen Leben zu entkommen.
Ich war so rasend vor Wut, dass ich nicht bemerkte, wie meine Mutter das Zimmer betrat, das Gesicht mit Sorgenfalten versehen.

"Du gehst nun... genau wie dein Vater", seufzte sie. Ihre Enttäuschung war mehr als deutlich zu hören.
"Nun offensichtlich scheine ich hier das Gesicht völlig verloren zu haben, obwohl ich nichts gemacht habe...", rief ich wütend aus.
"Ich weiß, dass du das nicht warst", sagte sie ruhig. Damit hatte ich nicht gerechnet
Sofort platzte mir endgültig der Kragen. Ich drehte mich zu ihr um und fauchte: "Und wieso hast du mich nicht verteidigt, sowie jede gute Mutter, die ihr Kind verteidigt?"
Meine Mutter sah zu Boden und seufzte.
"So ist es nun mal im Leben. Die einflussreichsten Leute bekommen das Recht und nicht der, der es verdient."
"Danke für den Tipp Mama. Das habe ich auch bemerkt, weshalb aus Judy eine verwöhnte, rotzfreche Göre geworden war."
"Ich weiß", wiederholte Mutter erneut und nahm ein Bild zur Hand, bei dem das Glas kaputt war. Es zeigte mich mit fünf Jahren und neben dran saß mit einem breiten Lächeln Judy. Ja Judy und ich waren einst beste Freunde bis ich sie einmal ausversehen in Gefahr gebracht und sie mir dies nie vergeben hatte. Diese Sache lag Jahre zurück, doch sie vergab mir nicht. Seitdem waren wir Rivalen und das in mehreren Dingen. Sei es Schule, Sport, bei Wettspielen oder wenn es um die Beliebtheit ging, wobei ich als wir Gismara aufgenommen hatten, ich so viel Mühe geben konnte was Beliebtheit anging wie ich wollte. Ich war ab da eine Ausgestoßene.
"Vielleicht schaffe ich es auf der Reise was zu finden, um diesen Aberglauben, dass Pokémon gefährlich sind endgültig zu vernichten", sagte ich leise und wollte der Reise einen Sinn geben. In Wirklichkeit wollte ich nur die Flucht ergreifen.
"Ah ich verstehe. Du willst gerne in die Fußstapfen deines Vaters gehen und dein Heim verlassen? Genauso verschwinden wie er und mich zurücklassen."
"Besser als ihr bleiben und sich zu Tode langweilen, was ich ja quasi jeden Tag mache", sagte ich gereizt und verschloss meinen Rucksack. Ich ging an Mutter vorbei und lief die Treppe hinunter zur Haustür.
"Und was hoffst du zu finden auf dieser langen Reise?", rief meine Mutter wütend aus.
"Vielleicht die Wahrheit zu finden über Rot und seine Pokémon und die Abenteuer, die er erlebt hatte", gab ich als Ausrede und fand die Idee selbst nicht einmal so dumm.
Rot, der legendäre Trainer, der sie alle gefangen hatte. Alle Pokémon die es gab.
Sofort hörte ich das allzu vertraute Stöhnen meiner Mutter.
"Ich bereue es deinem Vater zugesagt zu haben, dir dieses Buch zu geben. DiesesGeschichten haben dir nur Flausen in den Kopf gesetzt."
"Mag sein, aber du kannst es nicht entkräften, oder?"
Kurz wurde es still und meine Mutter schien um Worte zu verlegen. So mochte ich meine Mutter am Liebsten: Ruhig und sprachlos.
"Ich werde gehen, egal was mich erwartet und wenn ich sterbe, dann grüße ich Papa schön von dir", sagte ich und öffnete die Haustür, als eine Hand mich an die Schulter packte und sogleich eine Ohrfeige kassierte.
"So redest du nicht mit mir, Katarina. Ich habe alles in meiner Machtstehende getan, damit du einigermaßen gut leben kannst und so dankst du es?"
Ich hielt mir die Wange mit meiner freien Hand fest und funkelte sie an, bevor ich mein breitestes Grinsen aufsetzte.
"Ja richtig. So danke ich es dir!"
Ich drehte mich auf dem Absatz um und verließ das Haus, kehrte ihm wahrscheinlich für immer den Rücken zu.

Ich lief zügig durch die Straßen der Stadt, ohne die wenigen Personen Beachtung zu schenken, die ihre Arbeit einstellten und mich mit ihren Blicken taxierten. Jeder Schritt wurde für mich schwerer, denn ich verließ sicheres Land und begab mich auf tödliches Territorium. Ich werde aber nicht kneifen und so ging ich trotzig weiter, bis ich vor dem großen Tor stehen blieb.
Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Einen Schritt noch und ich bin draußen, raus aus der elenden Stadt, den Bewohnern, dem Leben... doch ich hatte Angst und ich war so aufgeregt, dass ich nicht hörte, wie eine Person hinter mir auftauchte und mich an die Schulter antippte. Ich ließ einen erstickenden Schrei von sich und drehte mich erschrocken um. Es war der Bürgermeister persönlich.
"Also glaubst du zu gehen, ändert etwas?", fragte er in einem neutralen Ton
"Ja für mich! Wer hat Lust hier auf ewig in diesen Mauern drin zu sein und immer als der Sündenbock dazustehen", sagte ich trotzig. Irgendwie hatte ich das Gefühl, er fand mein Verhalten amüsant, denn seine Mundwinkel zuckten leicht. Plötzlich überreichte er mir ein Bündel, welches ich mit einem verwirrten Gesichtsausdruck entgegennahm.
"Diese Bälle habe ich schon als mein Großvater Bürgermeister war. Ich weiß nicht, ob sie funktionieren, doch einen Versuch ist es wert."
Ich öffnete den Beutel und sah verschiedene Bälle, so ähnlich wie die Cyros-Bälle nur sahen sie farbenfroher aus und einfacher gebaut als diese. Die erste Hälfte war in einem rot, während die andere Hälfte des Balles weiß war. Fragend blickte ich zu dem Bürgermeister auf.
"Das sind Pokébälle. Sie wurden damals dazu verwendet Pokémon zu fangen, nur das war viele Jahre vor meiner Zeit gewesen. Mein Großvater hatte sie von seinem Vater bekommen und diese in einer Truhe versteckt."
"Also könnte das, was in den Geschichten über den legendären Trainer Rot stand tatsächlich stimmen?"
„Möglich wäre es, aber ich könnte nicht weg, um die Wahrheit zu finden. Cryos hat überall seine Augen und Ohren offen und wenn jemand abhaut, um zu forschen, ohne dessen Zustimmung oder Überwachung kann das Böse enden“, sagte er.
„Ich werde es mir merken“, sagte ich und steckte den Beutel in meinen Rucksack. Der Bürgermeister hob die Hand und plötzlich ging das Tor nach draußen auf. Ein letztes Mal drehte ich mich zur Stadt um, die nun friedlich dar lag, trotz des Schnees und Eises von Arktos. Garantiert werde ich sie nicht vermissen. Da musste die Hölle schon einbrechen, damit ich zurückkam. Ich schüttelte dem Bürgermeister die Hand, rückte meinen Rucksack zu Recht und ging durch das Tor und unternahm meine ersten Schritte in den Wald. Kaum war ich einige Meter draußen, ging das Tor langsam zu. Ich sah hinter dem Bürgermeister wie er langsam sich wegdrehte, ehe hinter ihm im Schatten noch ein Junge auftauchte, der ziemlich eilig zum Tor rannte. Anscheinend Yoshitaka. Ich wollte ihm zu rufen und abraten mir zu folgen, obwohl ich ihn liebend gerne hier hätte, denn als das Tor einrastete war nichts als Dunkelheit und Einsamkeit.

[Pokédraw Story] - Kapitel 1: Katarina



Video: https://www.youtube.com/watch?v=5ScKIyneyKc
Cesca war sowas von langweilig. Der Name selbst war schon ziemlich unkreativ und so unkreativ der Name, so auch unkreativ waren auch die Leute. Jeder blieb dort, wo er war. Keiner kam auf den Gedanken diese kleine Stadt zu verlassen, irgendwo anders hinzugehen, raus in die freie Welt.... Dieser Ort war an einer riesigen Felsklippe, die die Gesichtsform eines Palkias hatte, jenes legendäre Pokémon, dass den Raum verzerren konnte. Hier in „Cesca“… verdammt können wir sie nicht Einöde des Grauens nennen? Ich bin vierzehn Jahre alt und will aus diesem Kaff heraus! Es gibt nichts, was einen wirklich dort hielt. Nicht einmal Schwimmbad oder gar Kino gibt es dort. Nein unsere Stadt war sogar durch eine Mauer geschützt, damit wilde Pokémon nicht eindringen und Unfug anrichten konnten.
Pokémon, Wesen, die unser Land bewohnen und von denen wir lernen, dass sie gefährlich waren. Pokémon aus der Wildnis waren ungezähmte, wilde Bestien, die einen töten konnten. Ich musste in der Schule so lachen, als Frau Füller unsere Klassenlehrerin einst sagte, dass der Platscher eines Kapardors nicht zu unterschätzen war. Zu Hause besaß ich eine ganze Buchreihe nur über Pokémon und ich wusste das Kapardor eine Witzfigur von Pokémon war, eine Lachnummer seines gleichen.
Doch wir besitzen Pokémon… naja wenigstens die Reichen, denn gezähmte Pokémon kosteten Geld und das nicht zu wenig. Sie gab es bei den reisenden Händlern zu kaufen, die ab und an hier vorbeikamen. So konnte man gleich erkennen, wer genug Geld besaß. Wer ein Pokémon hatte, war reich und wohlhabend. Die Meisten hielten ihre Pokémon als Schmusetier und manchmal taten mir diese Wesen sehr leid, wenn sie Hüte oder Schleifen tragen mussten in denen sie einfach schrecklich aussahen. Aber es gab auch Leute in der Einöde von Stadt, die ihre Pokémon, wie vor vielen Generationen, trainierten und untereinander kämpfen ließen. In unserer kleinen Arena fand regelmäßig ein Wettkampf statt. Dieser Wettkampf war unsere Eintrittskarte an etwas Geld zu kommen, da dort viel gewettet wurde. Wir, also meine Mama und ich, gehören zu dem armen Volk, dass froh war, jeden Abend etwas Nahrhaftes auf den Tisch zu haben. Wir besaßen trotz unseres Status als arme kleine Familien ein Pokémon. Ein Giflor um genau zu sein. Und dieses Giflor setzten wir im Wettkämpfen ein, um noch etwas mehr Geld zu verdienen, denn unsere kleine Apotheke für Menschen und Pokémon reicht nicht aus, um uns über die Runden zu bekommen. Das lag vor allem daran, dass seit einigen Jahren ein Supermarkt in Cesca aufgemacht wurde und bessere und vor allem billigere Arznei anbot. Das nahm uns die Kunden zum Teil weg.
Normalerweise müssten wir bei den reichen Leuten beliebt sein, denn wir besaßen ein Pokémon, doch das war nicht der Fall. Wir wurden sogar noch mehr ausgestoßen und gemieden, denn unser Giflor war ein ungezähmtes, wildes Pokémon und das wurde nicht gern gesehen. Mama hatte es als Myrapla heimlich auf der anderen Seite der Mauer gefunden, dessen Wunden versorgt und auf Gehorsam und Respekt erzogen, sofern das überhaupt möglich war. Das war viel Arbeit gewesen, da es, wenn es wieder die Trotzphase erreicht hatte, Giftpuder ausstieß. Doch meine Mama war die Giftigere und das Pokémon hatte gemerkt, dass es nur etwas zu Essen bekam, wenn es gehorchte. Dann entwickelte Mama die Idee es zu trainieren und eines Morgens rief sie ein lautes HALLO als in dem Gehege kein Myrapla, sondern ein Duflor zu finden war. Das Pokémon hatte sich entwickelt. Und kaum vier Monate später hatte Mutter von etwas Geld einen Blattstein erhalten und nun hatten wir ein kräftiges Giflor, dass sich manchmal sehr divamäßig verhielt. Deswegen nannte ich es Gismara, weil es sich so anhörte wie „Gieß mich mal“ und das sehr hochnäsig klang.
Bald stand der große Wettkampf wieder an und ich konnte jeden Tag von meinem Fenster aus beobachten, wie meine Mutter erbittert mit Giflor trainierte, damit sie es wenigstens ins Halbfinale schafften. Auf einen absoluten Sieg hofften wir nie und es war gut, dass wir niemals den Sieg holten, obwohl uns dann ein ordentliches Sümmchen zu winkte. Denn die Reichen und Wohlhabenden, die ihre Pokémon in den Kampf schickten, waren ganz schlechte Verlierer. Selbst als meine Mutter einst ins Halbfinale kam und einen starken Gegner ausgestochen hatte, der sogar ein Eispokémon namens Keifel besaß bei dem Giflor im Nachteil war, hatte sie am Ende viel einkassieren müssen, ehe der Sheriff der Stadt eingeschritten war. Sie wurde mit einem Eisstrahl attackiert. Direkt aus dem Hinterhalt. Meine Mutter musste tagelang das Bett hüten und warme Getränke zu sich nehmen, damit die Wirkung des Eisstrahles nachließ. Damals war ich zwölf und musste vier Tage die Schule ausfallen lassen, damit das Geschäft lief. Ich wünschte, ich hätte etwas tun können, um es diesem Dreckskerl heim zu zahlen, doch als Kind hast du erstens nichts zu sagen und eines, dass kein Pokémon besaß noch weniger. Demnach wurde ich wie andere Kinder ohne Pokémon gemieden und verspottet, vielleicht sogar noch ein wenig mehr, weil wir ein wildes Pokémon bei uns zu Hause hatten.
Der einzige Grund, wieso ich nicht endgültig zum Sündenbock der ganzen Stadt gemacht wurde war wegen meinem Vater. Mein Vater hatte die kleine Stadt verlassen, da hatte ich gerade erst das Sprechen gelernt. Er war ein Wissenschaftler und wollte draußen seinen Horizont erweitern und uns jeden Monat Geld zu senden, damit wir gut leben konnten. Doch bald hörten diese Sendungen auf und so auch der Kontakt. Meine Mutter entwickelte ein Hass gegen ihn, weil er uns im Stich gelassen hatte und ich musste mit Ansehen, wie sämtliche Erinnerungsstücke meines Vaters aus unserem kleinen Haus verschwanden. Nur ein Medaillon durfte ich behalten mit einem Foto von mir, meiner Mutter und meinem Vater darin. Ich wollte meinen Vater suchen gehen, ihn finden und ihn bitten zurück zu kommen, doch wie, wenn keiner dich durchs Tor ließ?
Doch ich schaffte es, der kleinen Stadt zu entkommen, zwar anders als geplant, aber ok.
Meine Geschichte begann an einem Montag irgendwann im Sommer. Die Sonne brannte so heiß, dass es lebensgefährlich war, ohne Hut aus dem Haus zu gehen. Ich hatte meine Schulsachen gepackt und war nun auf den Weg Richtung Schule. Wir hatten heute Geschichte und Sport, zwei Fächer, die ich öde fand. Wieso sollte ich Geschichte zuhören, wenn man nicht wusste, ob sie stimmte? Es war immer das Gleiche. Pokémon waren Monster und würden bald die menschliche Rasse zerstören, wenn wir ihnen nicht Einhalt gebieten. Deshalb durften wir die Grenzen der Stadt niemals überqueren, da wir sonst dem Tode geweiht waren. Es wurde mit jedem Mal öder. So saß ich desinteressiert an meinem Platz und wurde mit Papierkugeln beworfen, ehe ich von der Seite einen Papierflieger abbekam, auf dem was stand.
Schon eine Einladung zur Sommerfeier?Ach ja, ganz vergessen. Du hast ja für solche Anlässe nicht einmal eine gute Gaderobe.
Ich biss mir auf die Lippen, sah zum offenen Fenster, zerknüllte den Zettel und warf ihn hinaus. Wie auf Kommando, rief mich Frau Füller meine Klassenlehrerin auf, die das gesehen hatte, worauf ich mit einer Unschuldsmiene aufstand und grinste.
„Wie oft habe ich dir gesagt, dass du den Müll nicht aus dem Fenster werfen sollst, Katarina!“, rief sie erzürnt.
„Entschuldigung“, sagte ich mit süßsanfter Stimme, „soll ich den Zettel mit der Verspottung an mich gerichtet wieder holen und ihn dann vorlesen und… ja wieso nicht dem Schreiber dieses Briefchen gleich zurück geben?“
Mit einem Grinsen drehte ich mich zu der Person, die die Queen dieser Klasse war; unglaublich reich, arrogant, besserwisserisch und eine richtige Zicke: Judy.
Das Mädchen mit den blauen Augen, und den blonden Locken sah mich mit einem zerknirschten Gesichtsausdruck zu mir, aber verbat sich jeglichen weiteren Kommentar. Sie würde damit nur ärger bekommen und Madame Klugscheißer wollte ihre Stelle als Vorbild der Schule nicht für so eine rosahaarige Verrückte aufs Spiel setzen.  Frau Füller brummte mir Nachsitzen auf. War die Fünfte für diesen Monat. Mutter würde begeistert sein… nicht. Ich setzte eine undurchdringliche Miene auf, nickte kurz und dieser Spagel von Lehrerin setzte ihren Unterricht wieder fort.
Nach dem Unterricht schickte ich Mutter eine Nachricht, dass ich nachsitzen musste. Jeder in meinem Alter von vierzehn Jahren würde sich eine Ausrede einfallen lassen, doch ich habe früh gelernt, lieber gleich die Wahrheit zu sagen, statt Lügen zu spinnen. Irgendwann kam die Wahrheit sowieso ans Tageslicht.
Da piepste mein Cyrocom und ich sah, dass Mutter wieder sehr schnell war eine Strafe für mich einfallen zu lassen. Ich durfte mit Gismara Beeren sammeln und dann daraus Pokériegel erstellen. Also hatte Mutter wieder den Plan festgelegt, dass das Giflor für einige Schönheitswettbewerbe wieder fit gemacht werden sollte, da diese auch ziemlich viel Geld einbrachten. Ich schrieb eine kurze Zusage und ließ die Stunde Nachsitzen im leeren Klassenzimmer über mich ergehen. Einen Vorteil hatte das Ganze. Man konnte sehr gut über alles nachdenken.
Im Spiegel konnte ich mich selbst sehen, wie ich gelangweilt an meinem Schreibtisch saß, die blauen Augen halb geöffnet, das rosane Haare bis zum Kreuz und meine lässigen Klamotten an meinem viel zu dürren Körper, die oft die Farbe lila aufwiesen, weil sie genau das ausdrückte, was die Farbe sagte: Eine unbefriedigte Frau. Naja eher ein unbefriedigter Teenager. Und weshalb war ich unbefriedigt oder besser gesagt unzufrieden, um nicht zu denken ich hätte wie andere Mädchen nur Jungs und Sex im Kopf? Für mich gab es nur diese Stadt. Alles was außerhalb der Mauern geschah, war für mich fremd. Wie ich vorhin gesagt hatte, lebten dort Pokémon und sie waren gefährlich, ja sogar tödlich. Wir bekamen als Erstes in der Schule beigebracht keine dummen Fragen zu den Mauern zu stellen und weshalb wir hier drin waren und uns nicht herauswagen durften. Dabei kamen ab und an Besucher zu uns und erzählten von Orten weit von hier entfernt, jenseits des Waldes.Doch oft waren es nur Leute aus der Firma Cyro, die uns mit Lebensmitteln, Technik und allen versorgten und bei denen wir auch Pokémon kaufen konnten. Sie waren, laut ihrer Aussage die Einzigen, die diese ungezähmten Bestien bezwingen konnten. Sie achteten darauf, dass keiner hinterfragte, weshalb Pokémon so gefährlich seien und nur sie diese zähmen konnten und stellte das jemand in Frage, war er tagelang verschwunden und kam als verängstigtes Kind zurück und zweifelte an nichts mehr. Einer davon war mein Mitschüler Marc gewesen, den ich einst bewundert hatte. Er und ich besaßen Bücher aus vergangener Zeit in denen Menschen und Pokémon miteinander gelebt hatten. Friedlich wohl gemerkt. In seiner Geschichte ging es um einen Trainer namens Blau, der von seinem Opa die Aufgabe bekam einen sogenannten Pokédex zu vervollständigen. Ich hatte auch eine Geschichte, doch hier wurde von einem Trainer namens Rot erzählt, der viele Fehler machte, aber dann seinen Weg fand, während Blau an seinem Ehrgeiz scheiterte und dann die Pokémon richtig schätzte. Marc hatte es gewagt in der Schule dieses Buch bei einer Buchpräsentation zu zeigen. Kaum war Schulschluss gewesen hatten Beamten von Cyros auf ihn gewartet und ihn mitgenommen. Das Buch wurde ihm entwendet und von einem Magmar verbrannt.
Drei Tage später tauchte er in der Schule wieder auf. Als ich ihn auf das Buch ansprach, schrie er und rief: „ich war lieb gewesen. Bitte bestraft mich nicht.“
Dabei bekam er einen so mächtigen Krampf und war für den Rest des Tages vom Unterricht befreit. Er war nie mehr derselbe. Deswegen wusste niemand darüber, dass ich eines dieser Bücher besaß und sie heimlich nachts las. Ich hütete diese wie mein Leben, denn sie hatten meinem Vater gehört und er hatte sie mir gegeben während ich auf ihn warten sollte. Tja ich hatte gewartet, doch er kam nie.
Jedenfalls war es das Beste sich nicht gegen Cyro zu stellen, da es böse Konsequenzen mit sich zog. Das wusste ich sehr gut, aber irgendwie hatte ich schon immer einen Hang dazu, zu rebellieren. Mir war auch klar, dass meine Akte an Straftaten und Auffälligkeiten größer war als der Rest meiner Klasse. Trotzdem waren es noch harmlosere Dingen und ich kam mit einer Verwarnung davon. Doch seit das mit Marc passiert war, wurde ich vorsichtiger. Ich wollte nicht auch wie er enden.
Als die Stunde endlich vorbei war (es wurde auch Zeit), packte ich meine Schultasche und ging nach Hause. Gismara sonnte sich in dem kleinen Garten, den wir hatten. Als sie mich kommen sah, blickte sie hochnäsig weg. Als sie ein Duflor war, hatte ich sie mal mit einem Feuerzeug erschreckt, worauf sie wütend wurde und Stachelspore verstreute. Ehe ich das Zeug einatmen konnte, hatte ich die Luft angehalten und ihr einen deftigen Tritt verpasst. Seit her ging unsere Partnerschaft so weit, wenn beide Seiten profitierten.
„Wir müssen zum Beerenfeld“, sagte ich knapp. Gelangweilt legte sie sich auf die Seite und gähnte.
„Ach Madam will nicht?“, fragte ich lieblich und setzte mich dazu, „na schön. Dann gibt es heute keine Pokériegel oder andere Naschereien. Dabei war ich sogar bereit dir einen Blütennektar auszugeben…“
Bei Blütennektar hatte ich sie wie ein Karpador an der Angel. Sie war blitzschnell aufgestanden und rannte mit schnellen Schritten in Richtung Beerenfeld.
„Funktioniert immer wieder“, dachte ich lachend, zählte mein Geld in der Geldbörse und folgte ihr. 

[Gallery] Katarinas hypnotic Skill



Gemalt mit: Grafiktablett
FSK:
16
Arbeitszeit:
2 Tage
Art:
FanartSerie: Yu-Gi-Oh!
Kommentar der Künstlerin:
Dieses Bild zeigt überdeutlich, wie sehr Katarina etwas will und es mit ihrem weiblichen Charme sich holt. Nun nicht so ganz. Ich habe ihren Augen ein wenig hypnotische Fähigkeiten gegeben, wobei ich durchaus hinzufüge, dass noch andere Reize es dazu kommen gelassen hat, was man nun in diesem Bild sieht. Jedenfalls liegt Katarina in einem Outfit, dass sehr dem Tanzkostüm aus Magi: The Labyrinth of Magic inspiriert ist auf einem Bett oder ähnliches. In den einzelnen Bildern kann man einige Ausschnitte ihres Outfits bewundern, ehe man in den weiteren Bildern erkennt, dass sie damit Yugi Muto verführt (was auch gelingt) und sie im letzten Bild das bekommt, was sie wollte. Aber mehr noch soll das Bild auch zeigen, dass Frauen durch ihre Erscheinungen und Mimiken ganz schnell das vom Mann bekommen, was sie wollen.

[Let's Play] Ib

Beschreibung: Wir spielen das kleine Mädchen Ib und gehen mit unseren Eltern in eine Kunstgallery. Doch bald stellen wir fest, dass wir nicht mehr dort sind, sondern in eine Art Parallelwelt. Uns begegnen viele Rätsel, erschreckende Momente und jeder unsere Entscheidungen hat Auswirkung auf das Ende.
Begonnen am: 17.01.2016
Beendet am: 28.02.2016
Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_MzZVcv6Qll9mylQTh_Ugs9qOrBh3kGL

Ich hasse Horror, aber dieses einfache Spiel hat mich in seinen Bann gezogen. Ich hatte es durch einen anderen Let`s Player entdeckt und fand es einfach nur interessant, das Konzept, die Charaktere, die Story, auch wenn sie wirklich fern von jeder Realität ist, aber das hat es umso spannender gemacht.
Ich war vor allem begeistert von dem Soundtrack, der jede Atmosphäre perfekt untermalt hat. Vor allem das mit den Puppen war so gruselig gewesen. Ich war bei der Szene mit dem Puppenraum so fertig gewesen, dass meine Hände gezittert haben (und das tun sie noch heute).
Wer auf Horror steht und es in einem RPG haben will, der kann sich dieses Lets Play gerne anschauen. Schockmomente garantiert.


[Gallery] - Felicity & Kiara Broderick: Die jungen Gryffindor-Mädchen


Vor einiger Zeit habe ich euch das Buchcover einer Harry Potter Fanfiktion vorgestellt, die sich Broderick Twins nennt. Hierbei geht es darum, dass in der originalen Version einfach zwei Charaktere dazu kommen, die einen anderen Blick auf das Geschehene geben könnte. Klar ist das die simpelste Art eine Fanfiktion zu schreiben: Nacherzählen und zwei Mary Sue's reinpacken, doch die Zwei haben viel zu viele Schwächen, als das sie Mary Sue's sind. Trotzdem habe ich mir die Mühe gemacht und sie gemalt unter dem Banner des Löwen:
Links Kiara, Rechts Felicity
Allein durch das Aussehen der Beiden kann man schon herauslesen wer von den Beiden das sanftere Gemüt darstellt und die Kratzbürste. Doch nur zusammen ergeben sie ein tolles Team, da sie trotz ihrer gemeinsamen Vorlieben und Abneigungen doch anders vom Charakter sind.

Entstanden: Februar 2017
Fertig gestellt: Februar 2017
Gemalt mit: digital
FSK: 0
Arbeitszeit: 3 1/2 Stunden

Kommentar des Künstlers:

Auf diesem Bild sind sie natürlich keine 11 Jahre mehr, sondern so im Alter von 14 - 15. Das Erkennt man vor allem daran, dass beide Mädchen Brüste bekommen haben und gewisse längliche Züge im Gesicht haben, was Kinder noch nicht besitzen. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass man im Teenageralter auch von den Haaren her so herumlaufen kann, ohne das es zu sehr auffällt oder gar abstoßend wirkt. Die Augen wurden einfach gehalten mit wenig Details. Als Hintergrund war ich wie immer unkreativ und habe einfache Farben in Form von den Gryffindor Farben genommen. Das Wappen im Hintergrund habe ich abgemalt und zwar das Wappenmotiv von Pottermore, was richtig gut aussieht.

[Magical Life] - Eine magische Geschichte beginnt nicht immer gut...

Heyho Leute,
Pokémon ist so eine Sache, da könnte ich stundenlang Philosophieren und mir wird nicht langweilig, doch das geht noch bei einem anderen Thema:

HARRY POTTER

Ja der Junge mit dem Struppelhaar, der runden Brille und der blitzförmigen Narbe hat es mir angetan. Viele Jahre hat mich der Zauberer begleitet und ich habe jedes Buch gelesen und genossen (wobei einige mehr und einige weniger)
Jedenfalls ist die magische Welt von der berühmten Autorin Joanne K. Rowling eine wahre Schatzquelle für weitere Geschichten. Kaum ein Genre hat mehr Fanfiktions als die Harry Potter Reihe. Zwar sind viele Fanfiktions fast gleich vom Aufbau der Geschichte, aber dennoch gibt es viele Fanfiktions, die es wert sind gelesen zu werden. Auch ich hatte mich dazu verleiten lassen einst eine zu schreiben, doch ich habe es wieder fallen gelassen. Dass ich es jetzt wieder aufnehme ist schon ziemlich lustig, aber im letzten Jahr habe ich dem Charakter Marianne Sergov eine interessante Persönlichkeit gegeben. Doch vorerst geklärt:


Wer ist Marianne Sergov?
Nun ihr voller Name lautet Marianne Alexandra Nikolajewa Sergov und viele Kenner des Landes Russlands merken, dass sie entweder eine Russin ist oder eines ihrer Elternteile aus Russland stammte. Option Zwei ist korrekt. Marianne verkörpert das Verängstigte und Zurückhaltende von mir, weshalb sie besonders schwierig ist, sich mit ihr auseinander zu setzen. Außerdem vermeidet sie Menschenmassen, viel Trubel und das Rampenlicht. Marianne ist ein Einzelkind und hat einen Vater, der aus Russland stammte und eine französische Mutter. Sie wohnt mit ihren Eltern in einem Stadtteil Londons. Marianne ist Muggelgeborene und erfährt mit elf Jahren, dass sie eine Hexe ist.

Und was macht Marianne so interessant?
Ganz ehrlich, wer von euch eingefleischten Harry Potter Fans hatte nicht auf einen Brief von Hogwarts gehofft oder davon geträumt eine Welt voller Magie zu erleben. Joanne K. Rowling hat uns so in diese Welt hineingezogen, dass wir natürlich Ja sagen, wenn wir die Chance bekommen, solch eine Welt zu betreten.
Doch Marianne ist alles andere als begeistert. Sie will nicht ein Teil dieser Welt sein, sondern ihr Leben so behalten wie es ist. Wenn du aber in eine Position kommst, bei dem du keine große Auswahl hast und dein Alltag sowieso nicht mehr wird, wie er einst war, dann bekommt man doch sicherlich einen Hass auf diese achso schöne magische Welt oder?
Marianne hat das Problem, dass sie eine Neigung hat einen Obscurus zu erschaffen, eine Verkörperung durch schwarze Magie. Sie hat viel Magie in sich und hat in Kleinalter versucht sie zu unterdrücken, wodurch ein Obscurus entstehen kann. Dadurch wird Marianne vor die Wahl gestellt: Entweder bis in alle Ewigkeit in St. Mungo Hospital eingesperrt bleiben oder nach Hogwarts gehen und dort die Magie erproben.
Beides keine wundervollen Optionen für Marianne und das ihre Eltern dies entscheiden, da sie selbst noch zu jung ist, kommt sie sich von ihrer Familie verraten vor.

Nun haben wir ein Mädchen mit einer kleinen Rahmenhandlung, aber wie soll das ausgehen?
Ich habe da keinen Plan gesetzt, da ich euch diese Entscheidung überlasse. Mit Umfragen in Discord, per Formular etc. entscheidet ihr, wie Mariannes Lebensweg aussehen könnte. Natürlich wird es ein paar Richtlinien geben, damit es nicht ganz aus dem Ruder läuft, doch ob Marianne ihr Glück in dieser neuen Welt findet oder nicht, entscheidet ihr!

[Gallery] Erschrocken und Verlegen!

Gemalt mit: Grafiktablett
FSK: 16
Arbeitszeit: 5 Stunden
Art: Fanart
Serie: Yu-Gi-Oh!
Kommentar der Künstlerin:
Ein niedliches Panel aus meinen ersten Versuchen. Die Szene wurde aus D.N. Angel inspiriert genauer gesagt in Folge 18 des Animes. Ich fand es so süß wie Riku sich auf Daisuke geschmissen hatte und das nur, weil sie Angst vor dem Gewitter hatte. Da ich diese Angst aber gut nachvollziehen kann (weil ich selbst vor Gewitter Angst habe) wollte ich die Szene mit Yugi und meinem eigenen Charakter Katarina wiederspiegeln. Hier befinden sich beide in Yugis Zimmer. Sie werden von einem lauten Donner überrascht, worauf Katarina sich auf den leicht hilflosen Yugi stürzt und sich an ihn festklammert. Die Gesichter sprechen Bände. Er ist total schockiert und errötet und sie hat einfach nur Angst.
Jedoch sind in dem Bild einige versaute Dinge drin, die ein Junge sicherlich gut nachvollziehen kann. Bei diesem Bild sind die Beiden noch nicht zusammen. Deshalb wirkt Yugi demnach verlegen, da er ihre Brüste zwischen zwei dünnen Stoffhemden spürt. Aber wieso er ebenso entsetzt schaut ist, dass Katarinas eines Bein ziemlich nah an seinem Schritt ist. Wenn sie das Bein ein wenig hochzieht wird das ziemlich weh tun.

[Pokédraw] - Der Newsletter

Hallo an euch alle,
Da Pokédraw ein viel längeres Projekt sein wird und ich gerne viele Informationen mit euch teilen möchte, habe ich einen Newsletter dafür erstellt.


Zu diesem Bild gelangt ihr zur Anmeldung für das Newsletter.
Bitte beachtet dabei folgendes:
1. Das Newsletter dient lediglich dazu euch zu informieren. Es wird keine Werbung zu Produkten oder Dienstleistungen in den Mails geben
2. Ihr könnt euch jederzeit wieder vom Newsletter abmelden. Einfach bei der nächsten Mail auf Newsletter abmelden gehen oder mir per Mail bescheid geben.
3. Es werden außer einem Nickname und eure E-Mail Adresse keine weiteren Daten verlangt. Diese werden auch nicht an Dritte weiter gegeben. Die Daten werden auf einer Datenbank in Mailchimp gespeichert und bleiben solang darin, bis ihr den Newsletterabo kündigt.

Was wird dich erwarten, wenn du Abonnent bei "Pokédraw News" wirst?

  1. Du bekommst Nachrichten, welche Pokémon für eine neue Umfrage ausgewählt werden.
  2. Dir wird ein Link geschickt, die dich zur aktuellen Umfrage für das nächste Pokémon führt.
  3. Terminfestlegung für den nächsten Pokédraw-Stream bzw. Terminverschiebung.
  4. Blogeintrag zu dem gemalten Pokémon.
  5. Events zu dem Projekt.
  6. Geschichten zu einzelnen Pokémon aus der Malserie.
Die Liste kann sich dem entsprechend noch erweitern, aber wenn du gern das Projekt verfolgen möchtest, lohnt sich ein Abo garantiert

[Gallery] - Gefangen in Dornen

Entstanden: 20.05.2018
Fertig gestellt: 03.06.2018
Gemalt mit: Grafiktablet
FSK: 0
Arbeitszeit: 8 Stunden



Kommentar des Künstlers:
In den letzten Monaten hatte ich das Gefühl gehabt gefangen zu sein und das mein Gefängnis mich selbst noch verletzt. Um dies zu entkommen und zu verdeutlichen habe ich mein erstes Selbstportrait gemalt, wie ich von den Dornen der Rosen verletzt wurde und trotzdem dabei noch lächeln kann. Zwischen der Zeichnung und dem Colorieren war ein Zeitraum von drei Wochen dazwischen und in der Zeit ist viel passiert. Während dieser Zeit habe ich mich von meinem Gefängnis befreit und konnte wieder Luft schnappen. Demnach ist die Darstellung mich gefangen in meinen eigenen Rosen etwas verändert worden. Das Ergebnis zeigt mich zwar gefangen, aber durch das Helle oben links und den zerbrochenen Glasscherben, gibt das Bild einen das Gefühl, dass man gerettet wird. Mir selbst gefällt es, dass es am Ende doch einen positiven Touch bekommen hatte. Es reflektiert, dass das Zerbrochene heilt. 

[Hörbuch] - Das Ergebnis der Umfrage

Hallo

Vor einiger Zeit habe ich eine Umfrage gemacht bezüglich meines Zweitkanals "Karis Vorlesestübchen". Es ging darum, dass die Interesse bei diesem Kanal nicht solches Ausmaß genoss wie mein Let's Player Kanal. Natürlich ist mir bewusst, dass dieses Genre mehr Zuschauer anlockt während das Vorlesen nicht groß gefragt wird, aber trotzdem verdient dieses Hobby auch Aufmerksamkeit. Um euch entgegen zukommen, habe ich diese Umfrage gestartet in Kooperation mit ArtiEntertainment und meinem Let's Player Kanal.

Und hier das Ergebnis:
Als Erstes wurde nach der Geschichtenart gefragt. Sollten die Geschichten von mir alleine, in Kooperation von Anderen oder von euch Zuhörern geschrieben sein. Dabei wurde die Idee angesprochen Kurzgeschichten über Bilder zu machen speziell für die Pokédraw-Bilder.
Das Ergebnis hat mich persönlich überrascht und es war eindeutig, was ihr wolltet.

Gewonnen hat: Geschichten von mir selbst geschrieben

Dicht gefolgt von Geschichten die wir zusammen in einem eigenen Channel schreiben, Geschichten von Zuhörern und Geschichten über die Pokédraw-Bilder.

Was nehme ich davon mit?
Nun als Erstes, dass ich diese Umfrage nicht ein Stück bereue. Nur 2 Personen haben sich gewünscht, dass das Content in diesem Kanal so bleibt. Das hat mir gezeigt, dass die Änderung sehr gut tun wird. Zu allererst würde ich Geschichten von mir an erster Stelle tun. Dazu habe ich auch eine gute Idee, wie ich euch trotzdem mit einbeziehen kann. Die anderen Punkte werden nicht ignoriert, aber werden im Kanal nicht so ganz groß ausfallen wie bei Punkt 1.


Als Zweites wurde die Communityinteraktion angesprochen. Hier geht es speziell darum, ob ihr als Zuhörer mitwirken wollt oder mir die freie Hand gibt. Nun das Ergebnis hat eindeutig gezeigt, dass ihr da sehr wohl mitreden wollt *lach*

Gewonnen hat: Community darf bestimmen wie die Story ausgeht

Mit hinzu kommt Community darf Dinge wie Themen in der Geschichte bestimmen und Genre der Geschichte.

Was nehme ich davon mit?
Auf jeden Fall sollte die Community Mitspracherecht haben so gut es eben halt möglich ist. Demnach wäre die Option mit den meisten Stimmen die Beste. Das Bestimmen des Genres wäre persönlich nicht mein Fall, denn ich bin in einigen Genres sehr gut, aber in Anderen nicht. Demnach werde ich auf diesen Punkt eher verzichten. Jedoch würde ich den Punkt mit der Themenbestimmung mit einbauen. Ich bin mir sicher, dass dadurch die Geschichten durchaus mehr Klasse bekommt.


Als Drittes war die Vorleseart gefragt und hierbei musste ich sehr lachen, denn dort war sich die Community zum ersten Mal sehr unschlüssig. Sowohl Solovorlesen als auch Kooperation war gleichmäßig gewünscht. Hierbei würde ich einfach schauen, zu welcher Geschichte was am Besten passt.


Zum Schluss war das Genre dran und bei diesem Punkt hatte ich selbst große Angst gehabt, denn wie oben erwähnt war nicht jedes Genre für mich wirklich vertretbar. Doch hier das Ergebnis:

Gewonnen hat: Fantasy

Dicht gefolgt von: Comedy, Alltag, Gaming und Fanfic

Was nehme ich davon mit?
Ich würde alle Genre, die viele Stimmen bekommen haben mit einbauen. Vor allem Fantasy und Fanfiction würden hierbei eine tragende Rolle spielen. Bei Gaming habe ich ebenfalls eine Idee, was ich da einbauen könnte, aber erst schauen, ob ich das realisieren kann.

Nun habt ihr das Ergebnis dieser Umfrage und ich bin so froh und glücklich, dass so viele mitgemacht haben. Dafür bedanke ich mich herzlichst.

[Gallery] - Erste Begegnung


Entstanden: Ende März
Fertig gestellt: 04.04.2018
Gemalt mit: Auf PC
FSK: 0
Arbeitszeit: 12 Stunden

Kommentar des Künstlers:
An einem Abend hatte ich die erste Begegnung zwischen Katarina Combatir und Yugi Muto im Kopf und dieses Mal wollte ich alles aus dem Kopf heraus zeichnen. Das war mein erster großer Versuch und oh Gott ich war happy, als es so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Im Stream habe ich das Bild ausgemalt und zusammen mit Arti der Community Stück für Stück erklärt, welche Tricks angewandt werden. Dabei haben wir uns schon privat fast 2 1/2 Stunden wegen der Position verquatscht. Mein Gott war das lustig gewesen! Zum Inhalt des Bildes: In der Szene ist Yugi gerade unterwegs nach Hause und kommt an der Villa vorbei, die den Combatirs gehört. Er hört eetwas rascheln und entdeckt Katarina, wie sie auf der Mauer hockt und anscheinend abhauen will. In diesem Bild wird der Augenblick festgehalten, bei dem sich diese Personen zum ersten Mal begegnen. Der Text sind Yugis Gedanken und sagen aus, dass diese Begegnung Schicksal war, was sich im Laufe der Zeit auch herausstellt.
Auch wenn die Posé von Kata auf der Mauer etwas komisch aussieht bin ich mit dem Werk voll zu frieden. 

[Eldrâren] - Leseprobe

Seit Jahren schreib ich an meiner Geschichte, doch dieses Jahr habe ich beschlossen mich von der Fanfiktion Genre zu lösen und was eigenes aufzubauen! Bitte gebt euer Feedback! Das würde mir sehr weiter helfen.

Der Donner ließ die Erde erbeben und die Blitze gewährten dem Himmel nur einen kurzen Moment Licht. In dem Sturm, der das Gewitter begleitet, rannte ein Mann einen steilen Weg Richtung Berggipfel entlang. Mit einem Arm presste er den Mantel an sich, damit die Kälte nicht ganz den Körper lähmen konnte. In seinem anderen Arm hielt er das Arbersodum, ein in dunkles Leder gebundenes Buch, das er so fest an sich drückte, wie er konnte. Er wusste, dass sein Leben davon abhing und die letzten Momente seines Lebens durch seine Finger glitten wie Sand dahin. Das Buch war sehr mächtig - aber auch sehr gefährlich und für ihn ein Fluch. Und deshalb musste er vorsichtig sein, aber auch schnell, ehe jemand ihn aufhielt. Doch es war nicht einfach sein Ziel zu erreichen.

Doch es war nicht einfach, da der Weg sehr schlammig war und er bei jeder falschen Bewegung abrutschen konnte. Außerdem peitschte ihm der Regen ins Gesicht, wodurch seine Sicht sehr eingegrenzt wurde. Aber er musste es tun, ehe er von seinen Freunden eingeholt wurde, die versuchen würden, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Von Weitem hörte er ihre Stimmen, die nach ihm riefen. Er drehte sich um und konnte kaum die Silhouetten der drei Personen erkennen, die ihm folgten. Eine davon war seine Frau. Er konnte ihre Stimme deutlich vernehmen, wie sie seinen Namen schrie und seine Füße wollten stehen bleiben, ihn zum Umkehren animieren und ihn in die Arme seiner Geliebten tragen. Doch er konnte nicht. So hob er seine Hand dem Himmel entgegen, murmelte etwas unverständliches und mit einem Mal wurde der Regen immer stärker. Von Weitem hörte er die Schreie seiner Freunde, die durch den plötzlich stärkeren Regen überrascht wurden. Er lief weiter durch den dicken Schlamm und erreichte den Gipfel des Berges. Kurz gab sich der Mann seiner Erschöpfung hin und fiel auf die Knie, doch lange konnte er sich nicht ausruhen, denn er hörte die Stimmen seiner Gefährten. Verzweifelt sah er in die Richtung aus der er gekommen war und stieß einen lauten, wütenden Schrei aus. Warum mussten sie ihm folgen? Er legte das Buch zu Boden. Die Seiten bestanden aus Pergament und man konnte sehen, dass dieses Buch schon tausende von Jahren überdauert hatte. Es fiel ihm schwer die Buchstaben darin zu entziffern, da das Licht doch recht schwach war. Seine Hand ballte sich kurz zusammen, während er die Augen schloss und sich konzentrierte. Als er sie öffnete .hielt er in seiner Hand eine Kugel aus Feuer, die ihm Licht und Trost spendete. Trotzdem durfte der Mann keine Zeit verlieren, denn das Erschaffen der Kugel entzog ihm Stück für Stück seine Körperwärme - und das, wo er sowieso schon fror Er blätterte durch die Seiten und suchte den Zauber, der alles entscheiden könnte, bevor das Ende kam. Der Mann wusste, dass seine Zeit auf Erden zu Ende war. Er sah verächtlich hinunter auf das Buch, ein Fluch für jedes Wesen auf der Erde und besonders für ihn und seine Freunden. Ein Gegenstand, der nicht hätte existieren dürfen. Dieses Buch war der Grund, weshalb seine Zeit abgelaufen war. Als er es zusammen mit seinen Freunden auf die Erde beschworen hatte, um es zu vernichten, wurde ihm der Zeitpunkt seines Todes mitgeteilt. Dieser würde genau dann eintreten, wenn die Zeit des Buches auf der Oberwelt abgelaufen war und es wieder für mehrere Jahrhunderte im Reich der Schatten verschwinden musste, ehe es wieder erneut auftauchen würde. Diese ganze Situation hatte der Mann seinen früheren Inkarnationen zu verdanken. Sie wurden hereingelegt und zwar von dem schwarzen Mann, ihrem Gegenspieler. Er war ihr Schatten und auch ihr Tod. Doch dieses Mal würde er dafür sorgen, dass sie den schwarzen Mann überlisten konnten und die nächsten Inkarnationen der Gefährten eine Trumpfkarte bekamen. Deshalb blätterte er und fand den Zauber, erhob sich und begann mit einem Sprechgesang. Die Winde peitschten ihm ins Gesicht. Er erblindete durch den Regen und doch zeigte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht. Sein Sprechgesang wurde lauter und plötzlich wurde er in einen Schein aus blauem Licht gehüllt, während in der linken Innentasche seines Mantels ein Gefäß ebenfalls blau aufleuchtete.

‘Oh du Mutter der Erde. Gib mir die Kraft, die ich brauche, um es gelingen zu lassen’, dachte er und streckte seine Arme zum Himmel empor.

Er spürte, wie ihm heiß wurde, fiebrig heiß. Seine Temperatur stieg an, trotz der eisigen Kälte und doch hörte er nicht auf. Sein Körper musste das Fieber nur lang genug aushalten, dann könnte er seine letzte Ruhe antreten.

“EURIS!”, schrie eine Stimme im Wind und sein Kopf drehte sich in die Richtung aus der er sie vernommen hatte.

Er konnte sehen, wie seine Frau keuchend zu ihm gelangen wollte und der Mann lächelte bei ihrem Anblick. Sie hatte viele Schnitte und Kratzer im Gesicht und doch sah sie so schön wie damals, bei ihrer ersten Begegnung aus. Sein Blick fiel auf ihren Bauch, der eine leichte Wölbung zeigte. Hätten sie noch ein paar Monate Zeit gehabt, wäre er wieder Vater geworden. Er hätte ein Leben an der Seite dieser Frau gehabt zusammen mit seiner kleinen Tochter Marianne, seinen kleinen Bruder Marcus und seine kleine Schwester Primel. Dieser Augenblick des Glücks hielt nur für ein Herzschlag an, denn plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz in seinem Bauch, ehe er den Schrei seiner Frau hörte, wie sie immer und immer wieder seinen Namen rief. Er konnte verschwommen sehen, dass ein Speer seinen Körper durchbohrt hatte, ehe er langsam auf die Knie sank und zur Seite fiel. Kalte Hände fingen ihn auf. Sein Kopf wurde auf den Schoß gebettet und er sah in das weiche Gesicht seiner Geliebten, die sich schüttelte vor Weinen und ihn anflehte bei ihr zu bleiben. Er nahm ihre Hand, die so eisig kalt war und gab ihr einen Kuss auf den Handrücken. Er konnte sehen, wie ihre Konturen langsam verschwammen und als er seitlich zu dem Buch Arbersodum blickte, sah er, wie es sich in millionen von schwarz grauen Teilchen auflöste.

“Euris, du Irrer”, war die Stimme eines anderen Mannes zu vernehmen, der in Begleitung einer weiteren Frau vor ihm stand und sich zu ihm hin kniete. Er wirkte erschöpft und sein Gesicht war in Schweiß gebadet, “was hast du dir nur dabei gedacht?”

“Nichts!”, gestand der Sterbende röchelnd und zwang sich zu einem Lächeln, “Muss für dich nichts Neues sein, oder Aurel?”

Der Angesprochene verzog das Gesicht zu einer Grimasse und auch wenn er bedacht war wütend auszusehen, er konnte es nicht. Nicht da er wusste, dass seine Lebenszeit abgelaufen war. Er sah nach unten zu seinen Füßen, die nun begonnen hatten rot aufzuleuchten. Kleine, rot leuchtende Teilchen schwebten dem Himmel entgegen und je stärker das Leuchten wurde, desto mehr verschwanden seine Füße und schließlich auch ein Teil seiner Unterschenkel.

“Du Narr!”, zischte eine kalte Stimme im Wind und plötzlich erhob sich aus dem Nichts ein Schatten. Es war der schwarze Mann!

Sofort erhob sich Aurel so gut es ging und holte aus seinem Mantel eine rote Phiole hervor. Bevor es zu Ende ging mit ihm, wollte er den Saum des schwarzen Mantels anbrennen lassen. Neben ihm klammerte sich seine Gefährtin an ihn und blickte ebenfalls wütend zu dem schwarzen Mann auf. Trotzdem wirkte sie angeschlagen und kraftlos. Ihre Füße leuchteten in einem zarten Grün. Das Gesicht des schwarz gekleideten Mannes war verhüllt, doch man konnte zwei rote feurige Augen erkennen, die zu den sterbenden Vieren hinab sahen.

“Hast du wirklich geglaubt, ich lasse es zu, wie du die Regeln verändern willst, Hardath?”, fragte er mit Hohn in der Stimme und blickte zu dem sterbenden Euris hinab. Fast die Hälfte seines Körpers war nun verschwunden, während die Teilchen aus einem hellen Blau immer zahlreicher wurden.

Die Mundwinkel des Durchbohrten zuckten leicht und er hob seine Hand dem Himmel entgegen, so als wollte er nach etwas greifen.

“Dein… Urteil… wird bald… fallen”, flüsterte er und seine Hand sank nach unten direkt auf den Bauch seiner Frau. Ein Schrei war zu hören und sie rüttelte panisch an ihrem geliebten Ehemann, doch es war zu spät. Er atmete nicht mehr. Er war tot. Tot bevor er sich aufgelöst hatte.

“Es tut mir so leid, Martha”, flüsterte die Frau neben Aurel und griff nach ihrer Hand. Ihr ganzer Unterkörper war bereits von der Welt entschwunden, während ihr Gefährte langsam mit dem Oberkörper auf den kalten Boden sank und hilflos zusah wie sein Körper sich dematerialsierte. Martha sah in ihrem Schoß, wie Euris Oberkörper mit dem hellen blauen Licht verschwand und die Wärme dieses Mannes ebenfalls fortgerissen wurde. Sofort quollen Tränen über das Gesicht Marthas, große heiße Tränen, die über ihr Gesicht liefen und dann wie Regentropfen zu Boden fielen. Die Hochschwangere sah zu ihrem Bauch hinab und strich sanft darüber, weinte über den Verlust ihres Geliebten und das Leben, das sie verraten hatte. Sie kniff die Augen zusammen und wartete auf ihre eigene Auslöschung, ihrem Ende, doch es geschah nichts. Sie spürte, wie die Hand ihrer Weggefährtin sich in Nichts auflöste. Es blieb nur noch ihre Stimme, die der geliebten Freundin Lebewohl sagte, immer leiser in Martha widerhallte, und schließlich verstummte. Vorsichtig öffnete sie ein Auge und sah, dass keine gelben Partikeln sie umgaben, dass sie immer noch dort auf dem Gipfel war und alle waren sie verschwunden. Selbst das Buch, dass an ihre Lebenszeit geknüpft war, hatte sich in schwarzen Rauch aufgelöst und als sie ihren Gürtel kontrollierte, bemerkte sie, dass ihr magisches Artefakt fehlte. Sie war nichts weiter als eine wehrlose, hochschwangere Frau. Niemand war hier, nur sie und der schwarze Mann. Zitternd sah sie zu der schwarzen Gestalt auf und sie konnte in den roten starren Augen Furcht erkennen. Etwas hatte sich verändert, etwas, das ihr geliebter Euris ermöglicht hat. Sie lebte! Sie hatte sich nicht aufgelöst, was bedeutet die Auslöschung wird durch etwas aufgehalten.

‘Wahrlich du bist wirklich eine Hoffnung’, dachte sie und musste dabei lächeln.

“Hardath!” Die Stimme des schwarzen Mannes klang wie ein Donnern und die Frau namens Martha sah ängstlich zu, wie die Gestalt des schwarzen Mannes sich immer weiter erhob und dabei den ganzen Ort in Finsternis ein hüllte.

“DU WAGST ES, DIE SPIELREGELN ZU VERLETZEN? DAS WIRST DU BEREUEN HARDATH EURIS!”

Die Gestalt streckten den Arm empor und ließ diesen Kreisen. Ein Sturm entstand über dem Gipfel und das Donnern und der Regen war so laut, dass Martha kaum die Worte des schwarzen Mannes verstehen konnte.

“HÖRT MEINE WORTE! HARDATH EURIS WIRD ES BEREUEN MICH BETROGEN ZU HABEN! ER WIRD FÜR SEINE SÜNDEN BEZAHLEN. UND DAS WIRD SICH AUF SEINE NACHFOLGENDE GENERATION AUSWIRKEN! ABER VOR ALLEM WIRD SEINE NÄCHSTE INKARNATION DARUNTER LEIDEN!”

“NEIN! MARIANNE!”, schrie Martha, doch der Schrei wurde durch den Sturm und die Kälte erstickt. Die Stimme des schwarzen Mannes hallte durch den Sturm und wurde eins mit dem lauten Donner und dem Pfeifen des Windes, während in seiner Hand eine schwarze Kugel durch den Sturm entstand und immer weiter anwuchs. Als sie so groß war wie eine Kristallkugel, warf er die schwarze Kugel in den tiefen Abgrund, worauf nach einigen Augenblicken ein lauter Knall zu hören war. Martha schüttelte sich und verbarg ihre Gesicht in den Händen. Ihre Gedanken waren bei Euris Geschwistern und bei ihrer kleinen Tochter, die noch so jung und unschuldig war und nun eine große Last zu tragen hatte. Euris wollte sie, seine Geschwister und seine Kinder beschützen und hatte dafür gesorgt, dass der schwarze Mann sie mit einem Fluch belegte. Und nun saß sie hier in dieser Kälte, ihre Magie so schwach, dass sie ihrem Feind nichts entgegen zu setzen hatte.

“Und nun zu dir!”, hörte sie eine Stimme direkt an ihrem Ohr und sie spürte die finstere Aura, die von diesem Mann ausging.

Marthas Körper bebte und sie legte ihre Arme schützend um ihren Bauch. Dabei wandte sie sich ab. Er würde sie nicht leben lassen, selbst mit einem Baby unter dem Herzen. Weiße Hände tauchten aus dem schwarzen Saum hervor und nahmen die Kapuze ab. Martha stieß einen schrillen Schrei aus. Sie wollte, das es endet. Und da kam der erlösende Blitz.




Auf einer Brüstung, weit weg von dem Geschehen, saß eine junge Frau auf dem weißen Marmor und blickte hinunter auf ein Bild, dass einen Gipfel zeigte. Sie sah wie ein Blitz in die Spitze des Berges einschlug, dann verschwamm die Szene und sie sah nur noch den Grund des Teiches. Seufzend fuhr sie mit ihrer Hand durch ihr blaues Haar und neigte den Kopf nach hinten. Sie schloss ihre Augen und fühlte auf ihrer glatten hellen Haut die Wärme der Sonne. Auch wenn ihr Element das Wasser war, so war sie dem Element Feuer nicht abgeneigt. Bis zum Schluss war sie bei dem jungen Mann geblieben, der versucht hatte seine Frau und sein ungeborenes Kind zu beschützen. Sie konnte sich vorstellen, dass ihr guter Freund nun traurig sein würde durch den Verlust.

“Schrecklicher Anblick, nicht wahr?”, fragte eine tiefe Stimme und aus dem Schatten einer Weide trat ein kräftig gebauter Mann hervor mit dunkelbraunen Haaren, leicht bräunlicher Haut und Hörnern auf seinem Kopf, die an die eines Stieres erinnerten.

“Jeder Tod der großen Vier ist schrecklich gewesen, Stier”, sagte die Frau sanft und erhob sich, “wo sind Waage und Löwe?”

“Sicherlich bei den Anderen. Sie müssen die Seelen der Vier auffangen und die Phiolen an sich nehmen”, sagte der Mann mit dem Namen Stier.

“Bestimmt ist Zwilling gerade untröstlich”, sagte die Frau leise und musste an die beiden Personen denken, die im Grunde eine Einheit bildeten.

“Alle sind gerade untröstlich, Fisch”, sagte Stier und setzte sich auf eine Bank, “die Frage, die wir uns nun stellen müssen ist: Was soll jetzt geschehen?”

Das war die Frage, die einer der großen Zwölf immer stellte und jedes Mal war die Antwort dieselbe: “Immer wieder versuchen.”

So sagte es auch Fisch und blickte in die dunklen Augen von Stier, der sofort aufschnaubte und die Arme verschränkte.

“Immer wieder versuchen? Bald ist die Kraft unserer Herrin erschöpft. Ich weiß nicht wie du es siehst, aber den schwarzen Mann will ich nicht auf den Thron sehen”, sagte der Stier ein wenig hitzig, “vorher will ich ihn mit meinen Hörnern durchbohren!”

Die Frau namens Fisch verdrehte die Augen, doch ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Es war wieder einmal so typisch Stier; mit dem Kopf durch die Wand.

“Ah hier seid ihr”, sagte eine ruhige majestätische Stimme. Ein Mann mit feurig roten Haaren und gelben Augen kam auf den Stier und den Fisch zu und hob fragend die Augenbrauen. Seine Hände sahen mehr wie Tatzen von einem Tier aus. Hinter ihm zuckte sein Löwenschwanz unruhig hin und her.

“Hallo Löwe”, grüßte Fisch und Löwe erwiderte den Gruß mit einem Nicken, “wie geht es Widder, Steinbock, Zwilling und Skorpion?”

“Könnte besser sein”, beantwortete eine andere Stimme die Frage des Fisches. Hinter dem Löwen kam ein Mann mit kurzen weißen Haaren, hellgrünen Augen und einem jungenhaften Gesicht hervor. In der Hand hielt er eine Balkenwaage aus Gold, in deren Schalen ein paar Gewichte lagen. Es war die Waage.

“Ich hoffe unsere Herrin erholt sich”, sagte Fisch leise.

“Sie ist schwach”, sagte Löwe, “Skorpion und Jungfrau sind bei ihr und versuchen ihr Kraft zu geben. Steinbock ist gerade im Schrein und schützt die Kugeln.”

“Ich dachte sie wäre bei den Anderen, um über die vier Wächter zu trauern”, sagte der Stier überrascht.

“Sie hat darauf bestanden, die vier Elementarkugeln zu bewachen. Im Moment will sie nur alleine sein”, entgegnete Waage bestimmt, ehe sein Blick untröstlich auf dem Gegenstand in seiner Hand fiel. Einer der Schalen sank immer weiter hinunter, während die Andere weiter nach oben glitt.

“Es ist nicht im Gleichgewicht. Die Erde verfinstert sich und die Dunkelheit nimmt immer mehr zu. Ich fürchte eine weitere Niederlage werden wir nicht verkraften können”, flüsterte der weißhaarige junge Mann.

“Dann liegt es nun an uns, dass das Licht siegt und die Balance zwischen Gut und Böse wieder hergestellt wird”, sagte der Löwe würdevoll, “die nächsten Vier stehen unter unserem Sternzeichen. Auf uns Vier kommt es an.”

“Auf euch Drei”, sagte der Fisch und strich eine blaue Strähne hinter ihr Ohr. Stier, Waage und Löwe blickten verwirrt zu ihr hin, worauf sie ihnen die Drohnung des schwarzens Mannes verkündete. Die Drohung gegen Hardath, der im Sternzeichen Fisch geboren werden würde.

“Ach das möchte er tun!.” Man konnte hören, wie die Haare des Löwen leicht knisterten, “Nun, das ist höchst interessant.”

“Ich finde es eher beängstigend, dass der schwarze Mann nun aktiv wird. Bisher hat er sich im Hintergrund gehalten und zugeschaut”, sagte Waage.

“Das kann nur eines bedeuten: Er hat Angst und deshalb müssen wir das Kind des Fisches beschützen”, erklärte der Löwe und seine Augen blitzten hinüber zu dem Fisch, die knapp nickte. Sie wusste, dass sie sich auf ihre Freunde verlassen konnte und wenn der Löwe selbst auf einen Angriff aus war, um ihren zukünftigen Schützling zu beschützen, dann würde er es tun.

Seit Jahrtausenden kämpften Licht und Dunkelheit gegeneinander. Ein Kampf zwischen der hohen Herrin des Lichts und dem dunklen Herrschers der Finsternis. Mit einer List hatte der schwarze Mann die Oberhand über das Feld erlangt und schien an der Kraft der Herrin zu zehren. Sie war so schwach geworden und das Himmelsgestirn verfinsterte sich mit jedem neuen Jahrhundert.

Als die vier sich gegenüber standen und ihre Hand aus streckten leuchteten sanfte Lichter über ihre Handflächen hinweg, bis jeder von ihnen eine Phiole in der Hand hatte. Jede Phiole trug eine Farbe aus den vier Elementen. Fisch betrachtet noch eine Weile das helle Blau in der Phiole, ehe sie ihren Blick erhob. Sie beschäftigte der Fluch, den der schwarze Mann gegen Euris Familie ausgesprochen hatte. Was für Konsequenzen würde er mit sich führen? Fisch faltete die Hände zu einem Gebet und betet für das Heil der Menschen und das die nächste Inkarnation mehr Glück und Kraft hatte, um es endgültig zu beenden.

[Gallery] - Broderick Twins Buchcover 1

Mit einer sehr guten Freundin schreibe ich schon seit Jahren an einer Fanfiktion zu Harry Potter. Hierbei kommen zwei neue Charaktere hinzu, die Harry durch die sieben magische Jahre in Hogwarts begleiten. Sie heißen Felicity und Kiara Broderick.

Entstanden: März 2017
Fertig gestellt: April 2017
Gemalt mit: digital
FSK: 0
Arbeitszeit: 6 Stunden

Kommentar des Künstlers:
Ich wollte ein Buchcover machen auf dem die beiden Mädchen in groß zu sehen sind. Aber auch Harry durfte nicht fehlen. Deshalb habe ich den jungen Potter in klein in die Mitte getan, da er doch das Zentrum der Geschichte ist und es nur aus der Sicht der beiden Mädchen geschrieben wurde. Aber das reichte mir noch nicht. Ich wollte dem Betrachter schon gleich zeigen, dass es sich hier um den ersten Teil handelt und zwar ohne das er den Titel lesen muss. Und so kam mir die Idee in die Mitte den Stein der Weisen zu zeichnen. Schon hatte ich die Motive und als Schriften aber ich welche aus dem Harry Potter Universum genommen. Doch nun kam wieder mein bester Freund, nämlich Hintergrund. Welchen Hintergrund könntest du dafür nehmen? Ich ging auf die Suche in Google Bilder und wurde schnell fündig. Ihr erinnert euch doch an das Bild von Hogwarts bei Nacht, bei dem sie mit Booten über den See fuhren. Ein großer Moment in diesem Film und genau solch einen Hintergrund wollte ich haben. Ich zeichnete die Silhouette Hogwarts nach und brachte es sogar fertig dem See einen schönen Wassereffekt zu geben. Meine Freundin hatte sich sehr gefreut, als ich ihr das Cover gezeigt hatte. Und ich war auch sehr zufrieden mit mir.

[Allgemein] - Ich weine, weil ich es will!

Ein persönlicher Beitrag, der mal meine Meinung spiegelt, wenn ein Hinterbliebender immer noch nach vielen Jahren um eine verstorbene Person trauert.
Ich bin quasi dazu verpflichtet, dass niederzuschreiben, da ich bei fallenden Tränen sich folgender Dialog ergibt:
Person A: Wieso weinst du?
Ich: Ich vermisse Person X. Er ist seit X Jahren tot!
Person A: Mensch du kannst einem Menschen, doch nicht bis in aller Ewigkeit nachjammern.

1. Jammere ich nicht, sondern drücke durch Tränen aus, dass mir diese Person fehlt und ja sie darf auch nach 8 Jahren mir fehlen!
2. Du hast keine Ahnung wie die Beziehung zu dieser Person war, also halte den Mund!

Meine Ausdrucksweise klingt beissend, demnach nicht verschrecken lassen. Es ist der kleine Zorn, der in meinen Worten mit einfließt und er wird gehen, wie ein warmer Sommerregen. Doch wieso das ganze hier. Nun ich trauere um eine Person.

Diese Person ist seit 8 Jahren tot.
Sie war für mich ein großes Vorbild und es war immer mein Wunsch gewesen, dass diese Person auf mich stolz ist!
Mit dieser Person habe ich oft geknuddelt.
Die Person hatte mich oft auf dem Schoß gehabt
Die Person war mehr als stolz auf mich, als ich vor den Worten Mama und Papa, seinen Familientitel kannte.
Die Person hätte vieles richten können, wenn sie noch hier wäre (vor allem einer gewissen Person den Kopf waschen)
Die Person hatte den perfekten Beamtenrasen gehabt
Die Person vermisse ich!

Einige Punkte, die ich aufzuzählen habe. In meinem Leben war diese Person ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Und das es niemand verstehen möchte, dass diese Person mir fehlt und ich darüber auch mal ein paar Tränen verdrücke finde ich fies.
Diese Person ist tot! Sie wird auch nicht wieder kommen. Das weiß ich und das habe ich verarbeitet. Mein Leben läuft ohne diese Person auch gut. Ich fühle mich im Alltag durch das Fehlen der Person nicht eingeschränkt. Doch manchmal in der Dunkelheit, wenn keiner es sieht, kommen die Tränen und dann sollen sie kommen, denn sie sagen aus, dass ich diese Person geliebt habe.

Doch was denkt ihr? Wenn man um eine tote Person weint, weil man sie vermisst und es ist jahrelang her, ist das schlimm? Oder denkt ihr, es sei in Ordnung?

[Gallery] - Family Muto



Entstanden: 10.03.2018
Fertig gestellt: 11.03.2018
Gemalt mit: Buntstift
FSK: 0
Arbeitszeit: 5 Stunden

Kommentar des Künstlers: 
Ich hatte einfach mal Lust Katarina Als Mutter zu zeichnen und Yugi als Vater. Die Kinder auf dem Bild heißen Hao und Presea und im Bauch von Katarina ist die jüngste Schwester Alicia. Dies ist ein Crossover zu dem RPG das ich mit meiner Freundin gespielt habe. Wir hatte damals FireEmblem RPG gespielt und unsere Charaktere hießen Hao und Presea.Als Vorlage haben wir Bilder vom neustem Film von Yu-gi-oh! gedient, da er ja älter geworden ist. Was die Haare von Presea angeht, so habe ich mich sehr an der Frisur von Presea aus Tales of Symphonia orientiert, da sie ja dazu die Inspiration ist. Es war mal was neues und total tolles ein Familienbild zu malen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.


[Let's Plays] - Feuergrüne



Begonnen am: 20.12.2016
Beendet am: 03.04.2017 
Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_MzZVcv6Qllkmg7FTarh4vJCuXF_FCam

Worum geht es?
Wir wollen wie immer der aller Beste werden, aber bei Professor Eiche werden alle Pokemon gestohlen und dann das "E" noch dazu. Nun liegt es an Maike die Pokémon wieder zu finden, damit unser Avatar seine Reise starten kann.

Kommentar des Let's Players
Dieses Spiel nimmt Pokémon ganz gehörig auf die Schippe und sorgt für Lacher garantiert. Hierbei wird aber nicht alles angequatscht aber auch nicht alles übersehen. Zwischending ist hier das goldene Wort!

Die besten Momente waren das aufgemotzte Flemmli, der demente Professor Eich und Groudon und Arceus beim Pokern.
Ich habe bei diesem Game viel gelacht und dem Macher dieses Spiels gebührt ein großen Dank für diesen ziemlich krassen Humor!

[Games] - Ace Attorney Phoenix Wright


Hallo Leser,

zur Nintendo DS Zeit hatte Capcom eine Spieleserie herausgebracht, die sogar heute noch weiter geführt wird: Ace Attorney.


Kurzfassung: In Phoenix Wright: Ace Attorney schlüpfst du in die Rolle des jungen und ehrgeizigen Verteidigers Phoenix Wright. Fünf mysteriöse Fälle gilt es in dem Spiel zu bearbeiten. Die Schwierigkeitsstufe steigen sich mit jedem Fall und es sieht auf dem ersten Blick so aus, als sei dies nicht lösbar. So muss Wright Ermittlungen unternehmen und Beweise finden, um die Unschuld seines Mandanten beweisen zu können.
Bei Gericht nimmt der Spieler die Zeugen ins Kreuzverhör und deckt  Lügen in deren Aussagen auf. Per Touchscreen und Menüführung steuerst du das Spiel und auch das Mikrofon kommt ebenfalls zum Einsatz.


Meine Meinung zum Spiel
Auch wenn die Grafik für neue Spieler ziemlich Oldschool wirkt, so hat der Inhalt für mich total viel Scharm. Jeder Fall ist voll gut gemacht und alle sind miteinander verbunden. So arbeitet sich der Spieler durch bis zum Ende. Die Charaktere kommen richtig lebendig herüber und hin und wieder lässt sich Capcom zu einem Gag verleiten. Die Musik ist genial und lässt einen richtig mitfiebern. Um ein Beispiel zu geben:
Phoenix Wright hat gerade eine Lüge aufgedeckt und den Zeugen in die Enge getrieben. Die Musik wird schneller und bekommt ein: "AHA erwischt!" Effekt. Jedes Mal, wenn das passiert, bekomme ich Gänsehaut und mein Herz klopft ein wenig lauter. Bei solchen Momenten ist es schwer den DS zur Seite zu tun. Auch finde ich es von Capcom Klasse, bei Kreuzverhören die Kommandos "Moment mal", "Nimm das" etc. ins Mikrofon zu rufen. Ich habe das Gefühl richtig im Spiel zu sein und kann mir lebhaft vorstellen neben Phönix Wright zu stehen und den Zeugen ganz schön ins Schwitzen zu bringen.
Wer Spiele schätz, bei denen es um Story geht, aber auch um interagieren, Rätselspiele und dergleichen ist mit diesem Spiel mehr als nur bedient.

Aber auch wenn ich das Spiel in den höchsten Tönen Loben, ein paar Nachteile muss ich dennoch aufzählen. Die Übersetzung ist hier und da nicht ganz perfekt. Sprüche, die aus dem Englischen oder Japanischen übernommen und wortwörtlich übersetzt wurden, geben im Deutschen keinen Sinn. Da hat man ein bisschen geschlampert, aber das kann man verkraften. Ein weiterer Nachteil ist der Preis. Bei Amazon muss man ca. 90 Euro bezahlen, wenn man es neu haben möchte und bei gebraucht ca. 59 Euro.

Wer sich nicht sicher ist, ob sich das Geld für dieses Spiel lohnt, kann gerne das Let's Play von mir über dieses Spiel gerne anschauen:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL_MzZVcv6Qlnz-6Iy-tJr288S3CYmmL7j

Bis jetzt wird mir bei diesem Spiel nicht langweilig und ich freue mich sehr, wenn die anderen Spiele auch auf Deutsch kommen würden.

Was denkt ihr zu Phoenix Wright? Mögt ihr diese Spielereihe auch oder eher nicht? Welcher ist euer Lieblingscharakter.
Tag : ,

[Gallery] - Shiny Mew



Entstanden:
01.03.2018
Fertig gestellt: 01.03.2018
Gemalt mit: Buntstift
FSK: 0
Arbeitszeit: 2,5 h

Kommentar des Künstlers:
Shiny Mew auf Wunsch eines Zuschauers im Stream gezeichnet. Bei dem Bild habe ich getestet, ob ich besser geworden bin Mews zu zeichnen. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend.

[Gallery] - Mew doppelt



Entstanden: 02.03.2018
Fertig gestellt: 02.03.2018
Gemalt mit: Buntstiften
FSK: 0
Arbeitszeit: 4 Stunden

Kommentar des Künstlers:
Dieses Bild entstand auf Wunsch eines Zuschauers im Stream. Ich hatte gerade das Mew in Shiny fertig gezeichnet, da kam mir die Idee nochmal Mew zu zeichnen, aber dieses Mal mit dem Normalen und dem Shiny. Ich hatte kurz vorher ein Video gesehen von einem Anime, dessen Intro neu gezeichnet wurde und zwar in Pokémonstyle. Keine Ahnung wie man sowas nennt, aber da lag ein Mew eingerollt und ich fand das so inspirierend, dass ich zwei Mews liegend gemalt hatte, das normale Mew mit geöffneten Augen, dass zu seiner Shinyversion hinsieht, die tief und fest schläft. Doch der größte Knaller war der Hintergrund. Hintergründe sind wirklich schwer, wenn man nicht weiß, was man dazu malen sollte, um das Motiv noch mehr hervorzuheben. Ich kann euch sagen, dass dies kein Vergnügen ist. Doch der Verlauf vom hellen grün in ein tiefes Schwarz sieht richtig klasse aus und der Shinyeffekt des Shiny Mews machen das Ganze noch viel schöner. Ich finde für eine spontante Zeichnung, um einen Zuschauer glücklich zu machen, ist es mir richtig gut gelungen.

[Gallery] - Pokémon Draw

Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit (ungefähr drei Wochen) kommt endlich wieder ein Eintrag von mir! Ich habe dafür viel Vorbereitungszeit benötigt und jetzt hänge ich zu Hause mit Fieber herum und kann nicht viel machen (Yeah -.-')
Doch nun zum eigentlichen Thema!

Da ich nun ein Grafiktablett mit Display besitze (und Gott kann man darauf gut zeichnen), habe ich mir vorgenommen alle aktuell 807 Pokémon zu zeichnen. Ja das klingt viel und ist wahrscheinlich eine ziemlich harte Sache, solch ein Herausforderung anzunehmen. Doch wie sage ich immer so schön:
CHALLENGE ACCEPTED!

Dem nach präsentiere ich euch mein neustes Projekt, dass ich sowohl auf Youtube, als auch auf Twitch und diesem Blog führen werde:
Pokémon Draw


Wie läuft das ab?
Ich werde, damit es nicht zu viel wird immer von Generation zu Generation springen. Das heißt, dass die ersten 151 Pokémon dran sind. Das Nächste wird sein, dass wir das randommäßig machen. In der ersten Generation gibt es ein paar Pokémon, bei denen ich schon beim Anblick keine Lust habe, sie zu zeichnen. Doch dafür gibt es andere, die ich ZU gerne zeichnen möchte (und nein... es ist nicht Evoli oder Pikachu). Ich werde fünf Pokémon zufällig ausgeben lassen und dann wird per Umfrage abgestimmt, welches Pokémon gezeichnet wird. In diesem Projekt geht es nicht um Schönheit... ich glaube da werde ich mir den Spaß an dem Ganzen nehmen. Eher ist es mir wichtig, dass ihr beim Zusehen Freude habt und das Pokémon am Ende erkannt werden kann!

Ich hoffe auf viel Feedback und Interaktivität! Die erste Umfrage startet hier am 1. April!

Gruß Annis6

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